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Buga: Nach unten korrigierte Besucherzahlen zur Halbzeit-Pressekonferenz

Die Bundesgartenschau München setzt auf gutes Wetter - und damit auf eine positive zweite Halbzeit, um bei den Besucherzahlen noch einiges aufzuholen. Das war die zentrale Botschaft der Verantwortlichen auf der Halbzeit-Pressekonferenz am Dienstag dieser Woche. Die Besucherzahlen hinken deutlich hinter dem Erträumten hinterher: 1,35 Millionen sind es bislang, geplant waren bis zu diesem Zeitpunkt bereits 1,875 Millionen. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude sah eine wesentliche Ursache für den schleppenden Anfang in dem wechselhaften und dem zu lange kalten Wetter. Allerdings räumte er ein, dass dies sicherlich nicht die einzige Ursache sei. Häufig werde auch Kritik am Konzept geäußert. Vor allem die Preisgestaltung, das Ausstellungskonzept und die streng geometrische Ausrichtung des Parks werden hier genannt. Dort, wo möglich, habe die Buga auf die Kritik reagiert und nachgebessert. Mit besserem Wetter sah der Oberbürgermeister für die zweite Halbzeit allen Grund zum Optimismus. Ebenso wie Buga-Geschäftsführer Hanspeter Faas wies Ude die in der Öffentlichkeit und den Medien derzeit geführten Diskussionen über ein drohendes Defizit der Buga als reine Spekulation zurück. Tatsächlich koste die Durchführung der Buga 42 Millionen Euro, der Ticketverkauf müsse dazu 18 Millionen beitragen. Davon wurden in der ersten Halbzeit rund zehn Millionen realisiert, erläuterte Faas. Darin enthalten seien allerdings auch die Erlöse aus dem Verkauf der bislang rund 94000 Dauerkarten, was das Halbzeit-Ergebnis etwas beschönige. Inzwischen gehen die Prognosen von mindestens drei Millionen Besuchern aus (statt der erwarteten 3,7 Millionen oder der im Vorfeld gar erhofften vier Millionen). Ob diese neue Zahl für eine schwarze Null am Ende reicht, hänge von dem prozentualen Anteil der verkauften Kinder- und der verbilligten Abendtickets ab.