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Buga Schwerin: einmaliges Plus

Zum 31. Dezember 2010 verzeichnete die Bundesgartenschau Schwerin GmbH einen Überschuss von mehr als drei Millionen Euro. "Mit Überschüssen in dieser Größenordnung hatte wohl kaum einer ernsthaft gerechnet, Schwerin habe Bundesgartenschau-Geschichte geschrieben", sagte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, zur Vorstellung des Buga-Abschlussberichtes im Schweriner Rathaus.

Insgesamt wären im Zusammenhang mit der Buga Investitionen von rund 350 Millionen Euro ausgelöst worden. Die Umsetzung der Summe in diesem kurzen Zeitraum sei einmalig in der Geschichte der Landeshauptstadt. Das mit der Landesregierung abgestimmte Nachnutzungskonzept bilde eine solide Basis für langfristige Effekte. Die Buga 2009 war innerhalb von zehn Jahren nach der Laga Wismar und der IGA Rostock die dritte Gartenschau in Mecklenburg-Vorpommern. Mit der zweiten Laga in dem nördlichen Bundesland liebäugelt Güstrow.

Backhaus nehme das Interesse dieser und weiterer Kommunen wohlwollend zur Kenntnis, heißt es, es gebe aber noch keine Entscheidung der Landesregierung über die zukünftige Durchführung von Landesgartenschauen. Man dürfe die finanziellen Anforderungen nicht außer Acht lassen. So stammten bei der Buga 2009 mehr als 70 Prozent der Fördermittel aus EU-Töpfen. Mit Ablauf der Förderperiode 2013 würde diese Förderung aber massiv zurückgehen.

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