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Bund deutscher Baumschulen: klares Votum für Umzug nach Berlin

Die Geschäftsstelle des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) will nach Berlin umziehen. Das haben die Mitgliedervertreter auf ihrer 81. Wintertagung in Goslar vergangene Woche beschlossen. 

Die 81. Wintertagung des BdB fand vom 6. bis 9. Januar in Goslar statt. Foto: Gabriele Friedrich

Goslar 2014 habe eine entsprechende Wegmarke gesetzt, formulierte BdB-Präsident Helmut Selders. Er sei froh und dankbar, dass der Berlin-Beschluss dann doch so glatt durchgekommen sei. Von 97 abgegebenen Stimmen waren zwei Enthaltungen und acht Nein-Stimmen, der überwiegend große Teil mit 87 Ja-Stimmen war für den Umzug. Das sind 92 Prozent Zustimmung und damit ein eindeutiges Votum für die Vorschläge des Präsidiums.

Der Umzug soll beitragsneutral, das heißt ohne Erhöhungen und eventuell noch Ende 2014, Anfang 2015 über die Bühne gehen, so Selders. Die finanziellen Aufwendungen werden aus Immobilienverkäufen und aus Rücklagen bestritten.

Wohin in Berlin, ist noch nicht klar. In der Innenstadt seien einige Objekte bereits ins Auge gefasst worden, mit der Absicht zu kaufen statt zu mieten.

Dass die Verlegung der Geschäftsstelle nach Berlin ein richtiger und wichtiger Schritt ist, unterstrich Selders, denn die Interessenvertretung der Baumschulen müsse auch in zehn und mehr Jahren noch ihre Aufgabe wahrnehmen können. (fri)

In der aktuellen TASPO 3/2014 berichten wir ausführlich über die 81. BdB-Wintertagung in Goslar, in deren Rahmen Themen wie die Tücken und Hindernisse des Pflanzenschutzpaketes der EU diskutiert und die Aktion 2014 des Verbandes der GartenBaumschulen (GBV) im BdB unter dem Motto „Vive la France – Gärtnern à la carte“ vorgestellt wurden.