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Neue Förderung für innovative Züchtung

Innovative Züchtungsvorhaben, die die Widerstandsfähigkeit von Kulturpflanzen erhöhen, fördert das Bundeslandwirtschaftsministerium innerhalb des Programms zur Innovationsförderung. Am 17. Juni 2006 wurde eine entsprechende Bekanntmachung veröffentlicht. Die Züchter und geeignete Interessenten können Projektskizzen bis zum 31. Juli einreichen. Einbezogen sind auch gärtnerische Kulturpflanzen, wie eine Nachfrage im federführenden Referat für Ackerbau ergab. Wie es von dort weiter hieß, steht die verbesserte Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegenüber biotischen und abiotischen Schad- oder Stressfaktoren bei den geförderten Züchtungsvorhaben im Vordergrund. Das Programm wurde erstmalig aufgelegt. In weiteren Schritten könnten auch andere Zuchtziele Einzug halten, so Christian Obrich (Referat Ackerbau). Gefördert werde in Form von nicht rückzahlbarer Zuschüsse, die einen bestimmten Eigenkapitalanteil voraussetzen (Anteilsfinanzierung). Gefördert würden insbesondere Vorhaben, die für landwirtschaftliche und gärtnerische Kulturarten bei neuen, wirtschaftlich bedeutenden Krankheitserregern deutliche Fortschritte erwarten lassen, die Widerstandsfähigkeit von Kulturpflanzen erhöhen, die Qualität der Erzeugnisse verbessern, den Zuchtfortschritt durch neue Methoden der Züchtungsforschung effizienter und schneller generieren sowie neuere wissenschaftliche Erkenntnisse zur Beschleunigung von Zuchtgängen einsetzen. Weitere Infos sind im Internet: www.ble.de, Stichwort Innovationsförderung/Pflanzenzüchtung, zu finden.