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Bundesgartenschau: Relikt und Chance

Vor den Osterfeiertagen strahlte die ARD in ihrem Magazin "Kontraste" unter dem Titel "Kein Platz für die Natur - das Auslaufmodell Bundesgartenschau" einen Beitrag aus, der die Gartenschauen als Millionengrab für Steuergelder darstellte. Bundesgartenschauen, so hieß es, seien lediglich ein Selbstzweck für die grüne Branche, die bei der Durchführung der Gartenschauen zugunsten des eigenen Profits sogar den Naturschutz außer Acht lasse. Daraufhin reagierte die Deutsche Bundesgartenschau Gesellschaft (DBG) und stellte in einer Pressemitteilung heraus, dass die Realität nicht so einseitig sei, wie im ARD-Magazin dargestellt. Unbestritten gebe es Kommunen, die ihre Gartenschau im Veranstaltungsjahr mit einem betriebswirtschaftlichen Defizit abgeschlossen haben, eines der wichtigsten Ziele einer Buga sei aber ihr Nachhaltigkeitseffekt, etwa durch die gesteigerte touristische Attraktivität, Ansiedlung neuer Betriebe oder die verbesserte Infrastruktur. Grund genug für die TASPO, bei der Buga einmal nachzufragen und zum Thema der Woche in der aktuellen Ausgabe zu machen: Wie läuft das Auswahlverfahren ab? Wer entscheidet? Wie sieht die Finanzierung einer Bundesgartenschau aus? Was leistet die Branche, und wie profitiert sie? Und wie steht es letztendlich um die Nachhaltigkeit?

Der ausführliche Beitrag in der aktuellen TASPO zeigt auf, wie eine Buga überhaupt entsteht und und auch wer davon profitiert.