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Bundeshaushalt : Zuschüsse im Kinder- und Jugendplan bleiben erhalten

In ihren Haushaltsberatungen haben die Bundestagsabgeordneten der Regierungsparteien am 11. November die geplanten Kürzungen im Kinder- und Jugendplan zurückgenommen. Für den Bereich Jugendverbandsarbeit haben sie sogar eine Aufstockung um eine Million Euro beschlossen, teilt der Zentralverband Gartenbau mit. Insbesondere die Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) ist erfreut über diesen Beschluss, denn sie ist einer der Jugendverbände, der Zuwendungen aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes erhält. Die Zuwendungen aus dem Bundesjugendministerium sichern bei der AdJ zwei hauptamtliche Stellen auf Bundesebene, erklärte AdJ-Geschäftsführer Jörg Disselborg. „Das ist ein Vollzeitjob und erledigt sich nicht ehrenamtlich.“ Aus dem Topf des Landwirtschaftsministeriums erhält die AdJ Gelder für fachliche Arbeiten. Einen Wermutstropfen gibt es für die Junggärtner aber dennoch: In zwei Bundesländern zögern sich die Anerkennungen der AdJ-Landesverbände noch immer hinaus. Am Stichtag, dem 31. Dezember 2004, zeigt sich, ob die AdJ die Berechtigung für Zuschüsse nach dem Kinder- und Jugendplan überhaupt erreicht. Doch Disselborg ist zuversichtlich: „Da wir ja bereits in der Antragsphase stecken, lässt sich die Frist vielleicht verlängern.“