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Bundeskanzlerin beim Gartenbautag

Die Bundesgartenschau Gera und insbesondere deren Ronneburger Teil sei ein "Symbol für den Zukunftwillen einer Region". Dies stellte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zu Beginn ihrer Rede auf dem Deutschen Gartenbautag heraus. Alte Schäden seien behoben worden, dafür neue Freizeit- und Erholungsräume entstanden. Die Bundesgartenschau trägt nach Angabe Merkels außerdem wesentlich dazu bei, die ostthüringische Region zu stärken. Nachdem Merkel das Gärtnern als eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen gekennzeichnet hatte, sprach sie die wirtschaftliche Bedeutung des Gartenbaus an. Der Gartenbau mache etwa 16 Prozent der Wertschöpfung der Landwirtschaft aus. Zugleich habe der Gartenbau große gesellschaftliche Bedeutung. Die Schnittstelle zwischen ländlichen Räumen und Städten liege ihr sehr am Herzen, weil alle Menschen eine Verbindung zur Natur bräuchten. Deutschland habe im Umweltschutz schon viel erreicht. Wirtschaftswachstum wäre im Gegensatz zu früher nicht mehr zwangsläufig mit erhöhtem Energieverbrauch verknüpft. Leider sei es noch nicht gelungen, das Wirtschaftswachstum vom Flächenverbrauch zu entkoppeln. Den Flächenverbrauch ohne negative Auswirkungen aufs Wirtschaftswachstum einzudämmen, sei eine große Herausforderung. Ebenso sprach die Bundeskanzlerin an, wie abhängig der Gartenbau vom allgemeinen Wohlstand ist: "Wir müssen die Grundlagen des Aufschwungs stärken und dafür sorgen, dass alle an diesem Aufschwung teilhaben!"

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