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Bundespräsident Horst Köhler gab den Startschuss zur Bundesgartenschau 2009 in Schwerin

Wenige Wochen vor der Eröffnung der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin standen den Verantwortlichen noch die Haare zu Berge: Die Kälte wollte nicht weichen, der Winter nicht enden. Am 23. April, dem Beginn der bis zum 11. Oktober dauernden Buga, war das alles vergessen. Kaiserwetter! Bundespräsident Horst Köhler spazierte auf seinem Weg zur Freilichtbühne frohgemut durch das Spalier der Besucher. Am Ende überschritt der Bundespräsident übrigens seine Protokollzeit um weit über eine Stunde. Die flächenmäßig bisher kleinste Buga in der dazu noch kleinsten deutschen Landeshauptstadt zog ihn völlig in ihren Bann, und das Wetter habe er schließlich bestellt. Seit Theodor Heuss, sagte Köhler, übernahm jeder Bundespräsident die Schirmherrschaft über eine Bundesgartenschau, er mache das auch mit größter Freude und sehe Schwerin und Mecklenburg-Vorpommern durch die Buga ein ganzes Stück attraktiver als davor. Heinz Herker, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), blickte in Sachen Buga ein Stück zurück. Was blieb zum Beispiel von der ersten Buga 1951 in Hannover? Eine grüne Lunge für die Stadt, Freiraum für Sport und Begegnung und Lebensqualität. Jede Buga war zudem mit erheblichen privaten und gewerblichen Inves-titionen verbunden, betonte er. Das gelte auch für Schwerin und seine traumhafte Umgebung. Sollte das Wetter so bleiben, wie am Tag des Beginns, dann dürfte es der 55 Hektar großen Buga mitten in der Stadt am Burgsee und Schweriner See am Ende nicht bange werden, zumindest eine schwarze Null unter die Einnahmen-/Ausgaben-Bilanz zu schreiben. Insgesamt rechnen die Veranstalter mit 1,8 Millionen Besucher. Lesen Sie Stellungnahmen und Einschätzungen zur Buga in der TASPO 18/09.