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Bundesrat: Insolvenzgeldumlage entkoppeln

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 18. Dezember 2009 der künftigen Festsetzung des Umlagesatzes für das Insolvenzgeld 2010 zugestimmt. In einer begleitenden Entschließung bedauern die Länder jedoch, dass damit die Lohnzusatzkosten der Unternehmen zu einer sehr unpassenden Zeit steigen (von 0,1 Prozent auf 0,41 Prozent der Bruttoarbeitslöhne). Das gegenwärtige Verfahren zur Ermittlung des Umlagesatzes solle daher von der Bundesregierung mit dem Ziel überprüft werden, die Höhe der Umlage von krisenbedingten Entwicklungen zu entkoppeln.