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Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2021 ausgeschrieben

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Der Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau (BÖL) startet in die nächste Runde und nimmt seit 1. April Bewerbungen von Bio-Landwirten entgegen. Gesucht werden ungewöhnliche, innovative Betriebskonzepte, die sich in der Praxis bewährt haben.

Ökologischer Kohlanbau im Freiland im April 2015 im Bioland-Betrieb Bauers Garten in Rheinland-Pfalz. Foto: BLE, Bonn / Nina Weiler

Ökologische Bewirtschaftung bis 2030 erhöhen

„Wer große Ziele erreichen möchte, braucht Mut, Motivation und Ausdauer“, mit diesen Worten beginnt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ihre Anrede an die Bio-Landwirte zum Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2021. „20 Prozent der Flächen in Deutschland bis 2030 ökologisch zu bewirtschaften, ist solch ein großes Ziel. Dabei spielt der Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau eine ganz zentrale Rolle“, sagt Klöckner und ermutigt Betriebe, am 21. Bundeswettbewerb teilzunehmen. Aus über 1.000 Bewerbungen wurden seit 2001 bisher 60 Siegerbetriebe prämiert und ausgezeichnet. „Diese Betriebe sind Vorbild und Motivation für viele andere Biobetriebe. Sie zeigen, was möglich ist, wenn man an seine Ideen glaubt und sie auch bei Widerständen weiterverfolgt. Kurz: Sie machen deutlich, dass man große Ziele erreichen kann“, erklärt die Bundeslandwirtschaftsministerin weiter.

Voraussetzungen für die Bewerbung

Teilnahmeberechtigt seien alle Betriebe, die seit mindestens zwei Jahren nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zertifiziert sind. Voraussetzung sei zudem, dass der gesamte Betrieb ökologisch bewirtschaftet wird und nicht nur Teile dessen. Betriebe haben außerdem die Möglichkeit, sich im Verbund mit Verarbeitungs- und/oder Vermarktungsbetrieben zu bewerben. Die eingereichten Konzepte können den gesamten Betrieb umfassen oder aber besondere Lösungen für Teilbereiche beinhalten. Diese können sich etwa auf die Tierhaltung, auf den Natur- und Ressourcenschutz oder das Energiemanagement beziehen. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 30. Juni 2020. Eingereicht werden können die Unterlagen Online unter www.wettbewerb-oekolandbau.de.

Preisgelder von bis zu 7.500 Euro winken

Die ausgewählten Sieger erhalten ein Preisgeld von bis zu maximal 7.500 Euro. Insgesamt stehen 22.500 Euro Preisgeld bereit, welche von einer unabhängigen Jury an maximal drei Betriebe verteilt werden wird. Zusätzlich erhält jeder Siegerbetrieb einen kostenlosen Imagefilm, der für die betriebliche Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden könne. Darüber hinaus gibt es zur Auszeichnung eine umfangreiche Pressebetreuung, die den Betrieben eine breite Medienpräsenz in Zeitungen, Fachmagazinen sowie in Funk und Fernsehen ermögliche. Weiterführende Informationen rund um den Bundeswettbewerb, die Bewerbung und die Bewerbungsunterlagen finden interessierte Betriebe auf der Internetpräsens des Wettbewerbs.

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