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BVE: Wie Facebook, Twitter & Co. die Kundenansprache verändern

Wie sich Einzelhandelsgärtnereien in Zukunft auf soziale Netzwerke und daraus resultierende Entwicklungen in der Kundenansprache einstellen müssen, war zentrales Thema der Beratertagung des Bundesverbandes Einzelhandelsgärtner (BVE). 

Die Teilnehmer der diesjährigen Beratertagung in Düsseldorf. Foto: BVE

Der BVE lud vom 21. bis 24. Mai zur Tagung nach Düsseldorf. Innerhalb des Seminars konnten sich die Teilnehmer mit aktuellen Themen auseinander setzen und neue Erkenntnisse für die Beratung direkt absetzender Gärtnereien in ihrer Region mitnehmen.

Am ersten Seminartag beschäftigten sich die Seminarteilnehmer besonders mit dem Nutzen, den die gärtnerische Branche aus sozialen Netzwerken ziehen kann. Steffen Meier (Verlag Eugen UImer) stellte ein Prozessmodell für die Entwicklung einer betrieblichen Facebook-Seite sowie Trends der sozialen Netzwerke vor. Er betonte, dass die gärtnerische Branche zur Kundenansprache im Web 2.0 Geschichten erzählen sollte, um die Aufmerksamkeit der Kunden zu erlangen.

Die Chancen und Risiken der sozialen Netzwerke wurden von Rechtsanwältin Sarah Schlösser näher beleuchtet. Sie zeigte, welche Gesetze im Umgang mit Web 2.0 eingehalten werden müssen. So sind neben dem Urheber- und Persönlichkeitsrecht sowohl der Datenschutz als auch das Marken- und Wettbewerbsrecht zu beachten.

Es wurde deutlich, dass sich Einzelhandelsgärtnereien vor der Nutzung von sozialen Netzwerken genau mit der rechtlichen Situation auseinander setzen müssen, um möglichen Rechtsfolgen bei Rechtsverletzungen entgegenzuwirken.

Zum Abschluss der Beratertagung wurden von Britta Biegler die Marktdaten Gartenbau der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) vorgestellt. Die anschließende Diskussion zeigte, dass es verlässliche Zahlen braucht, um die Marktsituation im Gartenbau korrekt darstellen zu können.

Die nächste Beratertagung ist bereits geplant und soll vom 13. bis 16. Mai 2013 in Baden-Württemberg stattfinden. (zvg/bve)