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Calypso wieder in der Blüte zugelassen

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Das Pflanzenschutzmittel Calypso darf wieder in der Blütezeit zum Einsatz kommen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat jetzt die im März erlassenen Beschränkungen rückgängig gemacht.

Als Rückstandshöchstgehalt für Thiacloprid gilt wieder der alte Wert. Calypso darf deshalb in der Blüte angewendet werden. Foto: jukovskyy/Fotolia

Grund für die eingeschränkte Anwendung von Calypso war die Absenkung des Rückstandshöchstgehaltes für den Wirkstoff Thiacloprid in Honig von 0,2 Milligramm pro Kilo auf 0,05 Milligramm pro Kilo. Bei der Anwendung thiaclopridhaltiger Pflanzenschutzmittel wie Calypso etwa in Obstkulturen während der Blüte war der abgesenkte Rückstandshöchstgehalt nicht einhaltbar, so das BVL.

Rückstandshöchstgehalt für Thiacloprid in Honig wieder bei früher geltendem Wert

Mit der Verordnung (EU) 2016/1355 wurde der Rückstandshöchstgehalt für Thiacloprid in Honig allerdings wieder auf den früher geltenden Wert von 0,2 Milligramm pro Kilo festgesetzt. Damit konnte das BVL die Beschränkungen für das Pflanzenschutzmittel Calypso rückgängig machen.

Speziell für Calypso gilt bei Anwendungen in Kernobst, Apfel, Sauerkirsche und Süßkirsche wieder das Intervall von BBCH-Stadium 60 bis 81 als Anwendungszeitraum. Für Freilandanwendungen in Pflaume, Aprikose, Pfirsich, Erdbeere, Brombeere, Himbeere, johannisbeerartigem Beerenobst, Ziergehölzen und Zierpflanzen gilt der Zusatz „ausgenommen Blütezeit“ nicht mehr.