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Champignons: Pro-Kopf-Verbrauch auf Rekordniveau

Im Jahr 2003 haben die deutschen Konsumenten mehr frische Champignons denn je verzehrt. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag bei 1,32 Kilogramm, teilte die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) mit. Im Jahr 2000 hatten die Bundesbürger ein Zehntel weniger frische Champignons verbraucht. Am Preis veränderte sich bei diesem Produkt wenig. Der Endverkaufspreis liegt bei durchschnittlich 3,50 Euro pro Kilogramm. Etwa die Hälfte der Frisch-Champignons für privaten Gebrauch wurden in Discountmärkten gekauft. Ein weiteres Drittel gelangte über Verbrauchermärkte an die Konsumenten. Die von der ZMP herausgegebene „Marktbilanz Gemüse 2004“ nennt weitere Daten zum Verbrauch von Champignons und anderen Frischpilzen. Demnach wurden in Deutschland im Jahr 2003 rund 62000 Tonnen Champignons für den Frischmarkt produziert. Die Einfuhrmenge wurde auf 57 000 Tonnen beziffert, die Ausfuhr auf etwa 10000 Tonnen. Frische Champignons werden weit überwiegend aus Polen und den Niederlanden importiert, wobei Polen in den letzten Jahren stark zulegte.