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Champignons: Rekordernte erwartet

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Deutsche Champignons sprießen in diesem Jahr besonders gut. Zum ersten Mal könnte die Erntemenge die magische 70.000-Tonnen-Grenze knacken, prognostiziert der Bund Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) – ein neuer Rekordwert.

Für Champignons erwartet der BDC in diesem Jahr eine Rekordernte von 70.000 Tonnen. Foto: hansbenn/Pixabay

Gesamtproduktion von Champignons gegenüber dem Vorjahr gestiegen

Im Vergleich zum Vorjahr würde das ein Plus von 3.000 Tonnen bedeuten, so der BDC. Rund 7.000 Tonnen der erwarteten Gesamterntemenge in diesem Jahr entfallen demnach auf verarbeitete Champignons und 63.000 Tonnen auf Frischware.

„Deutsche Champignons sind beim Verbraucher sehr beliebt. Wir erreichen einen Selbstversorgungsgrad von über 50 Prozent bei frischen Champignons. Allerdings stehen Preisdruck und Lieferzwang des LEH dem entgegen“, so der BDC-Vorsitzende Michael Schattenberg bei der 68. Jahreshauptversammlung in Würzburg.

BDC: Schere zwischen Produktionskosten und Preisen für Champignons darf nicht weiter auseinanderklaffen

Insbesondere darf die Schere zwischen Produktionskosten und Verkaufspreisen nicht weiter auseinanderklaffen, so Schattenberg. Tatsächlich steigen die Kosten in der Champignonproduktion stetig – gleichzeitig sinken nach Angaben der AMI die Preise für Speisepilze in der Obst- und Gemüseabteilung.

Dennoch konnten sich die deutschen Kulturpilzanbauer auf dem Markt behaupten, so das Resümee des BDC. Wettbewerbsnachteile innerhalb Europas bleiben jedoch der zunehmende bürokratische Aufwand, die zu erwartenden Auswirkungen der Düngeverordnung sowie steigende Strompreise durch den EEG-Zuschlag.