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Chemischer Pflanzenschutz: Totalverzicht möglich?

Die Themen chemischer und natürlicher Pflanzenschutz sind für die grüne Branche „heiß“. Begriffe wie Bienenschutz und Rückstandsgehalte spielen für Verbraucher, Abnehmer, NGO, Handel oder Behörden inzwischen täglich eine Rolle. So rückt auch der chemische Pflanzenschutz vermehrt in den Fokus.

Chemischer und natürlicher Pflanzenschutz, auch im Hinblick auf die Bienengesundheit, beschäftigen die Betriebe. Foto: Selecta Klemm

Große Jungpflanzenfirmen reagieren bereits auf das Thema Pflanzenschutz und verzichten zum Beispiel komplett auf bienengefährliche Mittel. Kleinere Betriebe stehen noch vor der Aufgabe, den wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden und diese in die tägliche Arbeit zu integrieren. Hier herrscht in der grünen Branche bisher kein einheitliches Bild.

Auf alle chemischen Pflanzenschutzmaßnahmen verzichten

Berater legen den Unternehmen nahe, auf jegliche vorbeugenden und nicht-chemischen Maßnahmen zu setzen, die seit Jahren erprobt sind – von der Temperatursteuerung bis zum Nützlingseinsatz. Keinesfalls sollten verbotene Mittel importiert oder eingesetzt werden. Diese lassen sich per Analyse sogar in der nachfolgenden Kultur noch nachweisen. Der Anbau in den Versuchsanstalten zeigt, dass vieles auch schon „ohne“ geht.

Stimmen und weitere Infos zum Thema Pflanzenschutz finden Sie in TASPO 11/2015, die morgen erscheint.  (kla/ts)