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Bei Düngemitteln drohen strengere Auflagen

Aktuell steht die Düngemittelverordnung zur Novellierung an. Am 5. Juli hat deshalb das zuständige Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) unter anderem den Zentralverband Gartenbau (ZVG) und den Industrieverband Garten (IVG) zu einem Gespräch über die geplanten Änderungen eingeladen. So enthält der Entwurf ein Verbot von umhüllten Langzeitdüngern ab 2014, strengere Hygienevorschriften für tierische Rohstoffe und Deklarationsauflagen für Nebenbestandteile in Kultursubstraten.

Zurzeit gilt die Düngemittelverordnung vom 26. November 2003. Sie wird allerdings auf EU-Ebene durch die Verordnung EG Nr. 2003/2003 ersetzt, die im Wesentlichen das Inverkehrbringen mineralischer Dünger regelt. Die neue nationale Düngemittelverordnung soll an die EU-Verordnung angepasst und die bisher national zugelassenen EG-Düngemitteltypen gestrichen werden. Zudem enthält der Entwurf aus Sicht von ZVG und IVG weitergehende Auflagen, die sich sowohl für den Gartenbau als auch für Industrie und Handel nachteilig auswirken. Hauptkritikpunkt ist ein Verbot von synthetischen Polymeren als Aufbereitungsmittel oder Anwendungshilfsmittel für Düngemittel, Bodenhilfsstoffe, Kultursubstrate und Pflanzenhilfsmittel ab 2014. Wie Friedel Cramer, Leiter des Referats Acker- und Pflanzenbau beim BMELV, ausführte, sollte die Wirtschaft diese Übergangsfrist nutzen, Ersatzstoffe für diese große Stoffgruppe zu entwickeln. Hintergrund für das drohende Verbot dieser Stoffe ist, dass sie in erheblichen Mengen als Aufbereitungshilfsmittel in Düngern und Substraten eingesetzt werden und im Boden eine hohe Persis-tenz besitzen. Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen TASPO Ausgabe Nr. 28