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Citrusbockkäfer an Acer in Deutschland festgestellt

In dieser Woche wurde Befall an Acer palmatum mit Ursprung China in NRW und Bayern festgestellt, vertrieben in großen Stückzahlen über große Handelsketten des Lebensmitteleinzelhandels. Der Käfer fällt unter die höchste Quarantänestufe der EU-Einfuhrbestimmungen (RL 2000/29/EG, Anhang I A I) und ist meldepflichtig! Zurzeit gilt daher der Import von Laubgehölzen aus China, insbesondere Acer in Form von Jungpflanzen, Fertigpflanzen oder Formgehölzen, als besondere Risikogruppe. Acer, Hibiscus, Camellia oder Buxus werden seit einigen Jahren mit stark steigenden Tendenzen in großen Stückzahlen aus China in die EU eingeführt und sind in hohem Maße Beanstandungsgrund bei den Einfuhrkontrollen, so auch Informationen aus den Niederlanden. Die Ware wird meist in großen Stückzahlen über die Ketten des Lebensmitteleinzelhandels vertrieben. Die neuesten Funde haben deutlich gemacht, dass bei diesen Produkten die Verschleppung von Anoplophora chinensis ein erhebliches Risiko darstellt, selbst bei Pflanzen mit einem Stammdurchmesser von weniger als rund drei bis vier Zentimetern. Der Befall ist äußerlich nicht sichtbar. Die Pflanzen zeigen selbst im fortgeschrittenen Befallsstadium keine Symptome. Eine visuelle Kontrolle der Pflanzen ist folglich unzureichend, um Befall festzustellen. Weitere Informationen lesen Sie in der aktuellen TASPO-Ausgabe Nr. 26