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CMA: Reformpaket verabschiedet

Am 17. Januar 2008 hat der Aufsichtsrat der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) ein umfassendes Konzept zur Neuausrichtung des Unternehmens verabschiedet. Wichtige Punkte des Reformpaketes sind unter anderem eine neue Organisationsstruktur, mehr Transparenz und ein neues Qualitätszeichen. Statt starrer Organisationsstrukturen wird es künftig bedarfsorientierte Projektteams geben, die sich beispielsweise um die Umsetzung einzelner Brancheninteressen im Inland kümmern oder etwa aussichtsreiche Exportmärkte bearbeiten. Anstelle der Referatsleiter treten Zielgruppen- und Produktmanager. Um die Absatzchancen der landwirschaftlichen und gartenbaulichen Produkte zu verbessern, setzt die CMA auf ein neues Qualitätszeichen, das die Herkunft in den Mittelpunkt stellt. "Mehr als 80 Prozent der Kunden in Deutschland wollen wissen, woher ein Produkt kommt", erläuterte Markus Kraus, Geschäftsführer der CMA, gegenüber der TASPO. "Und in Herstellung, Anbau und Verarbeitung stehen deutsche Produkte für hohe Qualität und Solidität." Die CMA möchte dieses gute Image deutscher Produkte zur Marke ausbauen, mit der die Wirtschaft ihre Absatzchancen im In- und Ausland steigern kann. Das neue Qualitätszeichen soll im Laufe dieses Jahres eingeführt werden. Gleichzeitig will die CMA die Vermarktung regionaler Produkte fördern. Nach der Kritik in der Vergangenheit ist ein weiterer wichtiger Punkt des Reformpaketes: die Leistungen für den Beitragszahler transparent machen. Deshalb infomiert künftig ein Geschäftsbericht über Leistungen, Einnahmen und Ausgaben.

Ergänzend kommen Informationsdienste und ein serviceorientierter Internetauftritt hinzu.