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CMA: Weiter mehr Transparenz und Betriebsgerechtigkeit gefordert

Sowohl in Münster wie auch in Köln erklärte Dr. Rainer Krämer von der Centralen Marketinggesellschaft der Agrarwirtschaft (CMA), wofür eigentlich die Beiträge im Absatzfonds verwendet werden und was Neues für 2007 geplant ist. Dies bei den jeweiligen Tagungen der Baumschul-Landesverbände Westfalen-Lippe und Rheinland. Die CMA betreibt ein so genanntes Gemeinschaftsmarketing: Zierpflanzenbetriebe und auch Baumschulen sitzen im entsprechenden Produktausschuss. Nur mit Hilfe der CMA ist an die Gelder, Zuschüsse und Finanzierungen der Europäischen Union heranzukommen. Ein einzelner Betrieb oder nur ein Verband alleine könnte das nicht, so Krämer. Die Kritik in Münster und Köln richtete sich immer wieder auf die Beitragsgerechtigkeit: Wenn eine Baumschule ihren Beitrag bezahlt, der Nachbar jedoch nicht, so entsteht schnell eine Schieflage. Aber Abhilfe gibt es nur, wenn diese Betriebe, die nicht bezahlen, bekannt und entsprechend angesprochen werden. Außerdem könnte die CMA auch für mehr Transparenz sorgen, indem sie ihre Zahlen aufzeigt und veröffentlicht, alle Maßnahmen aufgelistet nach den einzelnen Sparten, so die weitere Kritik. Beide Stichworte, die Forderung nach mehr Transparenz und Beitragsgerechtigkeit will Krämer aufgreifen und entsprechend weiterleiten.