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Compo: Erweiterung des torffreien Bio-Erden-Sortiments

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Compo hat bekannt gegeben, dass der Hersteller von Gartenprodukten  sein Sortiment an torffreien Bio-Erden erweitert. Zudem habe man sich das Ziel gesetzt, den Torfanteil in sämtlichen Produkten bis 2030 auf unter 30 Prozent zu senken.

Compo erweitert sein Sortiment an torffreien Bio-Erden um neue Produkte. Foto: Compo

Torfreduktionsstrategie wird vorangetrieben

Das Unternehmen treibe laut eigener Aussage seine Torfreduktionsstrategie mit dem konsequenten Ausbau des torffreien Bio-Blumenerdenangebotes weiter voran. Damit reagiere der Hersteller auf die immer größer werdende Nachfrage nach torffreien Produkten bei den Verbrauchern. So werden in der nächsten Saison zwei neue torffreie Bio-Erden aus dem Hause Compo auf dem Markt erhältlich sein. Zum einen handele es sich um die erste Bio-Spezialerde für mediterrane Pflanzen, das zweite neue Produkt sei eine torffreie Bio-Anzucht- und Kräutererde. Neben den beiden neuen Produkten werden auch die Verpackungen und Präsentation des gesamten torffreien Blumenerdensortiments der Marke umgestellt und auf einen moderneren, einheitlichen Look gebracht. Diese Veränderung solle zum einen die Wahl der Konsumenten für die passende Erde erleichtern, zum anderen setzt Compo auf Verpackungsfolien aus Recyclingmaterial, welches aus über 80 Prozent aus Altplastik bestehe.

„Alternative Materialien für Torf finden“

„Die Herausforderung für die gesamte Branche besteht darin, alternative Materialien für Torf zu finden, die sowohl eine ähnlich hohe Qualität aufweisen als auch gut verfügbar und für den Kunden bezahlbar bleiben. Wir haben seit Jahren torfreduzierte und auch komplett torffreie Erden im Sortiment und treiben damit gemeinsam mit den Handelspartnern diesen wichtigen Gedanken voran“, erklärt Stephan Engster, CEO von Compo die Strategie des Unterenhmens. Zum Einsatz kommen dabei vor allem Holzfaser, Rindenmulch und -humus oder Kompost als Ersatzstoffe für Torf. „Unser Ziel ist es, unseren ökologischen Fußabdruck in jeglicher Hinsicht zu minimieren. Daher werden wir unser Sortiment an torffreien Blumenerden kontinuierlich erweitern und den Torfanteil in unseren Blumenerden bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Prozent reduzieren“, so Engster weiter.

„Erarbeitung realistischer Torfreduktionsstrategie ist Herausforderung“

Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften bleibe Torf aus gärtnerischer Sicht allerdings der optimale Ausgangsstoff zur Herstellung von Blumenerden. Um einen kompletten Torfausstieg zu erreichen, bedarf es laut Compo-Meldung einer besonders engen Zusammenarbeit aller Beteiligten. „Die Erarbeitung einer realistischen Torfreduktionsstrategie ist eine Herausforderung, die nur gemeinsam von Branche und Politik bewältigt wird. Wir begrüßen und fördern den konstruktiven Dialog auf Bundes- und Europaebene und setzen klare Benchmarks“, sagt Engster und nimmt sowohl die Branche, als auch die gesamteuropäische Politik in die Pflicht.  

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