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Consumer Goods Digital Day: Fokus auf Hilfe zur Selbsthilfe

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Am 20. April veranstaltet die Messe Frankfurt den Consumer Goods Digital Day mit einem zehnstündigen Fachprogramm, für das namhafte Speaker und Referenten gebucht wurden. Praxisorientierte Lösungsansätze sollen den Handel fit für zukünftige Aufgabenstellungen machen, wobei der Fokus den Angaben zufolge auf Hilfe zur Selbsthilfe liege.

Beim Consumer Goods Digital Day erwartet die Teilnehmer ein zehnstündiges Programm mit Diskussionen, Vorträgen und vielem mehr. Foto: Messe Frankfurt

Zehnstündiges Live-Programm für die Konsumgüterbranche

„Mit dem Consumer Goods Digital Day bieten wir der gesamten Konsumgüterbranche einen Tag mit einem zukunftsorientierten Live-Programm, das die aktuellen Herausforderungen und Chancen aufgreift. Ob im Homeoffice oder vom Arbeitsplatz aus in Deutschland, Europa oder Amerika – jeder kann sich daraus sein passendes Vortragsprogramm zusammenstellen und wird mit nachhaltigen Lösungen in der aktuellen Situation versorgt“, sagt Julia Uherek, Group Show Director Consumer Goods Fairs, Messe Frankfurt Exhibition GmbH.

Das von zehn bis 20 Uhr (Ortszeit) angesetzte digitale Konferenzprogramm wird eröffnet von Keynote Speaker Sanjay Sauldie. Der Direktor des Europäischen Internet Marketing Institutes (EIMIA) in Mannheim gilt als Experte für die Themen disruptive Innovationen und digitale Transformation und wird laut Messe Frankfurt ein Plädoyer zur aktiven Gestaltung der digitalen Transformation halten. „Der Handel in den Innenstädten muss das Einkaufsverhalten der Kunden in den Mittelpunkt aller Entscheidungen setzen und sich strategisch auf die Reise machen“, sagt Sauldie. Unter dem Titel „Retail 4.0: Digitalisierung und der stationäre Handel – Freund oder Feind?“ will der vielfach ausgezeichnete Unternehmensberater anhand von Praxisbeispielen aufzeigen, mit welchen Mitteln Unternehmen die Zukunft im Retail 4.0 mitgestalten können, ohne Opfer der Digitalisierung zu werden.

Podiumsdiskussionen, Live-Interviews, Vorträge und Co.

Moderiert von Zackes Brustik stehen im Anschluss weitere trend- und praxisorientierte Podiumsdiskussionen, Webinare, Workshops, Live-Interviews und Vorträge auf dem Programm des Consumer Goods Digital Day. So stellen etwa die Trendscouts Claudia Herke und Annetta Palmisano vom Stilbüro bora.herke.palmisano die Ambiente, Christmasworld und Paperworld Trends 2021/22 vor, während Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH Köln, in seinem Beitrag zur Studie „Vitale Innenstädte 2020“ darauf eingeht, was aus Sicht der 58.000 im September 2020 interviewten Passanten in Deutschland die wichtigsten Stellschrauben für die Gestaltung der Innenstädte für die Zeit nach der Corona-Krise sind.

Wie das „new normal“ in der Handelswelt aussieht, wird Anne Lisa Weinand, Leiterin des ECC Köln, im Rahmen des Consumer Goods Digital Day skizzieren. „Mit der Corona-Pandemie fegt aktuell ein Tsunami über die Handelswelt hinweg, der sofortige Veränderung abverlangt: Veränderung durch die neue Art des Einkaufens, Veränderung in der Gestaltung handelsbezogener Wertschöpfung und Veränderung in der lokalen Kooperation. Mehr vom Alten kann und wird es nicht geben“, so Weinand. Wege, die das lokale Geschäft und den Vertriebsweg „Online-Marktplatz“ zusammenzubringen, wird laut Messe Frankfurt Marcel Rösel, Projektleiter Handelsverband Hessen und handel.digital, in seinem Beitrag „Markplätze verstehen und nutzen“ zeigen.

Außerdem stehen unter anderem diese Themen auf dem Programm:

  • „Vier Bausteine des Erfolgs: Trends im Einzelhandel – gekommen, um zu bleiben“, Vortrag von Marilyn Repp, Projektleiterin Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Handel HDE
  • Nachhaltigkeit als ganzheitliches Geschäftsprinzip, Vortrag von Silvia Talmon, Executive Creative Director The Retail Academy
  • Wie funktioniert Social Commerce? – Erfolgsfaktoren bei der Planung und Umsetzung von Social Commerce-Aktivitäten, Vortrag von Katja Heinemann, Akademie der Deutschen Medien

Als „abschließendes Highlight“ kündigt die Messe Frankfurt die Podiumsdiskussion „Consumer Insights: Connecting the dots between consumer needs and future products“ der Trendforscher-Agentur Fashion Snoops aus New York an. Im Mittelpunkt steht die Frage, was Konsumenten zukünftig benötigen und kaufen werden. Jaye Anna Mize, Vizepräsidentin des Wohn- und Einrichtungsbereichs, und Amanda Farr, Home & Interiors Editor bei Fashion Snoops, präsentieren dabei drei wichtige Veränderungen im Lebensstil der Verbraucher und diskutieren mit Branchenexperten, was diese Veränderungen für die Konsumgüterindustrie bedeuten.

Kostenfreie Anmeldung für Consumer Goods Digital Day

Das komplette Konferenzprogramm ist laut Messe Frankfurt auf der Website des Consumer Goods Digital Day abrufbar. Einzelne Vorträge sollen nach der Veranstaltung ebenfalls online auf der Wissensplattform Conzoom Solutions zur Verfügung stehen. Wie es weiter heißt, können sich Interessierte ab sofort kostenfrei über den Ticketshop für die Veranstaltung anmelden, die digitale Plattform selbst wird am 13. April – also eine Woche vor dem Consumer Goods Digital Day – live gehen. Die Teilnehmer können die Plattform so schon vorab kennenlernen und sich mit den technischen Features und Möglichkeiten vertraut machen, führt die Messe Frankfurt dazu aus. Dazu gehört etwa, dass während der Veranstaltung Fragen gestellt werden können, die von Moderator Zackes Brustig aufgegriffen werden. Parallel besteht über Nextrade die Möglichkeit, bei über 300 Unternehmen zu ordern.

Der Consumer Goods Digital Day richtet sich laut den Veranstaltern an alle, die in der Konsumgüterbranche arbeiten – insbesondere an alle Facheinkäufer und Aussteller der vier Konsumgüterfachmessen Ambiente, Christmasworld, Creativeworld und Paperworld, die in diesem Jahr aufgrund der Pandemie nicht stattfinden können. „Der Consumer Goods Digital Day ersetzt natürlich nicht die persönliche Begegnung auf unseren Messen, aber er stillt auf höchstem Niveau den Hunger nach Inspiration, geschäftlichen Austausch- und Ordermöglichkeiten. Damit liefert er genau das, was die Branche in diesen volatilen Zeiten vorwärtsbringt“, ist Julia Uherek überzeugt.

2022 sollen die vier Fachmessen den Angaben zufolge wieder wie gewohnt in Frankfurt stattfinden – die Christmasworld vom 28. Januar bis 1. Februar, Paperworld und Creativeworld vom 29. Januar bis 1. Februar und die Ambiente vom 11. bis 15. Februar.

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