Container Centralen kämpft weiter gegen gefälschte CC-Label

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Das am CC-Container angebrachte CC TAG5 (r.) gibt an, dass für den Container eine Pool-Gebühr bezahlt wurde. Gefälschte Labels stören Container Centralen zufolge die faire Kostenverteilung. Foto: Container Centralen

Im Kampf gegen gefälschte CC-Label an CC-Transportwagen kann Container Centralen erste Erfolge verbuchen. In den Niederlanden habe es Durchsuchungen und Beschlagnahmungen gegeben, in Deutschland wurden ebenfalls gefälschte Tags gefunden. Wie das Unternehmen erklärt, will es auch weiterhin entschieden gegen betrügerische Nachbildungen vorgehen.

Gefälschte CC-Tags erstmals im März 2019 entdeckt

Im März 2019 wurden erstmals gefälschte CC TAG5-Label auf dem Markt entdeckt. Container Centralen hatte daraufhin die private, vom niederländischen Justizministerium zertifizierte Detektei Riscon Arnhem B.V. mit den Ermittlungen beauftragt. Diese habe nach der öffentlichen Bekanntmachung der Betrugsversuche viele wertvolle Hinweise erhalten, wie Container Centralen erklärt. Die eingeleiteten Untersuchungen liefen nicht nur in den Niederlanden, sondern auch in anderen europäischen Ländern und hätten unter anderem zu Vertragskündigungen und mehreren Gerichtsverfahren geführt. Einige Informanten, die konkrete Hinweise für die Ermittlungen gegeben haben, erhielten von Container Centralen eine Belohnung.

In Deutschland falsche Label in beträchtlicher Anzahl gefunden

Auch in Deutschland habe der Pool Meldungen über illegalen Handel und Angebote gefälschter CC-Tags erhalten und falsche Label „in beträchtlicher Anzahl“ gefunden, wie Container Centralen gegenüber der TASPO ausführte. Allerdings in geringerem Umfang als in den Niederlanden, so der Pool-Betreiber. In den meisten Fällen habe es sich um Einzelpersonen oder Unternehmen gehandelt, die gefälschte Label in Umlauf gebracht hätten. Das absichtliche Anbringen eines gefälschten Labels oder das Anbieten von damit ausgestatteten CC-Containern sei eine Straftat, wie Container Centralen betont.

Die ersten Erfolge gegen gefälschte CC-Label hätten sich aufgrund zunehmender Scannungen durch Pool-Teilnehmer und gemeinsames Handeln mit Marktteilnehmern erzielen lassen. Deshalb bleibe es laut Container Centralen nach wie vor wichtig, gemeinsam auf Betrugsversuche zu achten und aufmerksam zu bleiben. Liegen ausreichende Beweise für die Herstellung, den Kauf oder Verkauf gefälschter CC-TAG5 vor, will der Pool-Betreiber auch weiterhin dagegen vorgehen.

Container Centralen setzt Belohnung von bis zu 30.000 Euro aus

Für Hinweise, die zu erfolgreichen Ermittlungen führen, will Container Centralen auch weiterhin eine Belohnung von bis zu 30.000 Euro aussetzen. Hinweise zu gefälschten CC-Labeln nehme Riscon Arnhem B.V. in Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch (auch anonym) unter der Telefonnummer 0031–318–66 66–44 entgegen.

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