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DBV: positives Fazit bei Einreise von Saisonarbeitskräften

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Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat nach gut einer Woche des Sonderverfahrens zur Einreise von ausländischen Saisonarbeitskräften ein erstes positives Fazit gezogen. Demnach laufe die Einreise geregelt und sei zum aktuellen Stand ausreichend.

Der Deutsche Bauernverband zog ein erstes positives Zwischenfazit nach gut einer Woche seit Start des Sonderverfahrens zur Einreise von Saisonarbeitskräften. Foto: Gerhard Gellinger / Pixabay

Anmeldung der Saisonarbeitskräfte über Online-Portal

Große Wellen schlug das von der Bundesregierung zunächst verhängte Einreiseverbot für ausländische Erntehelfer. Nach massiver Kritik seitens der Verbände, Vermarkter und Produzenten von Obst und Gemüse wurde eingelenkt und eine beschränkte Einreise von Arbeitskräften aus Osteuropa erlaubt. Allerdings stehe diese unter äußerst strengen Vorschriften. Die Einreise dürfe nur per Flugzeug erfolgen und muss zwingend über das Portal Saisonarbeit 2020 angemeldet werden, um die Einreise zu garantieren. Sowohl im April, als auch im Mai dürfen jeweils 40.000 Saisonarbeitskräfte in die Bundesrepublik einreisen.

1.200 Betriebe haben zu Beginn Arbeitskräfte angemeldet

Bereits zum Start des Portals haben insgesamt 1.200 landwirtschaftliche Betriebe insgesamt 10.000 Saisonarbeitskräfte auf dem Portal für den Monat April registriert und zur Einreise angemeldet. Auch für den Monat Mai wurden anfangs weitere 5.000 Saisonarbeitskräfte angemeldet. „Mit diesen Größenordnungen haben wir gerechnet und sie zeigen einmal mehr, wie wichtig der Schritt war, den Einreisestopp für Saisonarbeitskräfte rasch zu lockern“, betonte DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken zum Start des Portals.

„Gelungen, geordneten Einreiseweg zu organisieren“

Auch nach einer Woche blickt der DBV positiv auf die Regelungen. „Es ist gelungen, einen geordneten Einreiseweg zu organisieren, der den Anforderungen des Infektionsschutzes gerecht wird und zugleich Anbau und Ernte der deutschen Landwirtschaft sichert. Ersten Anlaufschwierigkeiten wurde auf rumänischer Seite durch die Vorgabe begegnet, dass Flüge nun 48 Stunden vorher angekündigt werden müssen. Das ist auch aus unserer Sicht eine sinnvolle Maßnahme. Die jeweils für April und Mai zugelassenen 40.000 ausländischen Erntehelfer werden nach jetzigem Stand ausreichend sein. Für April ist die Anzahl derzeit noch nicht einmal zur Hälfte ausgeschöpft. Die Landwirte können also in Ruhe planen, denn sie müssen die besonderen Vorgaben zum Infektionsschutz beachten und umsetzen“, so der Generalsekretär.

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