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Dehner baut Unternehmenszentrale in Rain um

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Wie Dehner bekannt gab, investiert die Gartencenter-Gruppe in den Um- und Ausbau der Unternehmenszentrale in Rain am Lech. Die Modernisierung soll den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht werden und Ende 2028 abgeschlossen sein.

Bei der Gartencenter-Gruppe Dehner steht in der Unternehmenszentrale in Rain am Lech ein großer Modernisierungs- und Umstrukturierungsprozess an, den sich Das Familienunternehmen mehrere Millionen Euro kosten lässt. Foto: Dehner

Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht werden

Am Stammsitz will die Gartencenter-Gruppe Dehner neue Arbeitsatmosphäre schaffen und investiert dafür in den Umbau des Unternehmenssitz in Rain am Lech. Bis Ende 2028 ist es das Ziel des umfassenden Investitionsprogramms, eine nachhaltige und zukunftsorientierte Arbeitswelt zu schaffen. Damit wolle man den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht werden und vernetztes Arbeiten im digitalen Zeitalter ermöglichen. „Gerade jetzt zum Ende der Pandemie ist der Veränderungsdruck auf das klassische Büro höher denn je“, kommentiert die Geschäftsführung Dehner die Umbaupläne. „Um ein attraktiver Arbeitgeber für unsere Mitarbeiter*innen zu bleiben, möchten wir künftig einen deutlich höheren Bedarf an kooperativen Flächen für Teamarbeit, Austausch und kreatives Arbeiten bereitstellen.“

Innen- und Außenräume miteinander verbinden

Es sollen flexible Büros und „shared desk“-Konzepte geschaffen und Innen- und Außenräume miteinander verknüpft werden. Freiwerdende Flächen dienen als verbindende Elemente zwischen den unterschiedlichen Gebäudeteilen und bieten eine zusätzliche Nutzung von rund 2.800 Quadratmetern. Mit umfangreichen Neu- und Umbauarbeiten sollen so bis 2028 neue Verwaltungsgebäude entstehen, die großzügige Arbeitswelten zum Vorteil aller Mitarbeiter:innen schaffen. Des Weiteren steht auch eine Modernisierung der IT auf dem Programm. Die bestehende ERP-Software wird bereits seit Herbst 2020 schrittweise durch SAP abgelöst, was die digitale Transformation des Unternehmens unterstützen soll. Der Erweiterungsbau für die Hartwarenlogistik befindet sich derzeit in Planung und soll im Sommer 2025 in Betrieb genommen werden. Außerdem erweitert das Unternehmen seine E-Commerce-Sparte, um die veränderten Konsumgewohnheiten nach der Pandemie auch künftig optimal bedienen zu können. Die Kosten werden sich laut Schätzungen von Dehner im hohen zweistelligen Millionenbereich bewegen. Allein in diesem Jahr sollen noch bis zu 100 neue Arbeitsplätze in den Bereichen Einkauf, IT, Marketing und Logistik in der Unternehmenszentrale entstehen.

Blumen Hotel und Garten-Restaurant schließen

Im Zuge der Umstrukturierung sollen neben baulichen Maßnahmen auch bestehende Flächen neu strukturiert und anders genutzt werden, heißt es in einer Meldung des Familienunternehmens. Eine der Maßnahmen habe demnach auch direkte Auswirkungen auf das Blumen Hotel, welches den Betrieb nicht wieder aufnehmen wird. Hier sollen zukünftig die Verwaltung und Konferenzräume beheimatet sein. Auch das Garten-Restaurant im Dehner Blumenpark werde demnach geschlossen und die Räumlichkeiten in das neue Gebäudekonzept der Unternehmenszentrale integriert. Von den Maßnahmen betroffen seien auch insgesamt um die 70 Mitarbeiter:innen. Das Unternehmen ist aktuell dabei, für die betroffenen Mitarbeiter:innen ein Sozialplan auszuarbeiten, der dann Anwendung finden solle. „Diese Entscheidung ist uns alles andere als leicht gefallen, gerade weil Dehner für die Verbindung von Tradition und Innovation steht. Aber das Hotel- und Gastro-Konzept hat sich – nicht zuletzt aufgrund der Pandemie – wirtschaftlich als nicht mehr tragfähig erwiesen“, so die Geschäftsführung.

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