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Gartenbauwissenschaftliche Tagung zum Klimawandel

Klimawandel war das Hauptthema der Gartenbauwissenschaftlichen Tagung, einer Veranstaltung der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft (DGG). Die Folgen der Veränderungen sind unübersehbar. Der Gartenbau sei aber nicht nur Opfer, sondern bedingt durch seinen hohen Energieverbrauch auch Mitverursacher. Über Vermeidungsstrategien in Sachen Klimawandel müsse man nicht mehr diskutieren, jetzt geht es um die Frage: Wie werden wir mit den Folgen fertig? Extremniederschläge, auch in Form von Hagel, würden zunehmen. Ganz sicher sei, dass die Zahl der Hochwasser ansteige und die Zeit von Dürreperioden im Sommer. Zu den „Verlierern“ der Klimaentwicklung zählt die Forstwirtschaft, die die Fichte, verlöre. Landwirtschaft und Gartenbau arbeiteten dagegen mit kurzlebigen Pflanzen und könnten sich den veränderten Bedingungen in den meisten Fällen relativ schnell anpassen (zum Beispiel durch Sorten- oder Fruchtartenwechsel). Nicht ausschließen lasse sich die Verbreitung von bisher unbedeutenden Schädlingspopulationen, führte Prof. Dr. Seiler in seiner Eröffnungsrede aus.