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Demonstrationen an der Hochschule in Geisenheim

An der Hochschule Rhein-Main, Geisenheim gibt es zwar keine Streiks, aber Diskussionen und Demonstrationen, um bessere Hochschulbedingungen zu erreichen. Dabei sind sich Hochschule und die Studierenden in den meisten Punkten einig. "Aktuell gibt es an unserer Hochschule keine Besetzungen. Es finden aber Diskussionen in und außerhalb der Gremien statt und unsere Studierenden haben sich unter anderem an Demonstrationen beteiligt", sagt Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule Rhein-Main

Wiesbaden Rüsselsheim Geisenheim. Bezüglich der Themen der Proteste gebe es in den meisten Punkten zwischen den Studierenden, den Gremien der Hochschule und der Hochschulleitung Einigkeit. "Wir sind übereinstimmend der Meinung, dass die Hochschulen unterfinanziert sind und den vielfach zu hörenden Ankündigungen zum Ausbau der Bildung jetzt Taten folgen müssen. Auch für den anstehenden ,Studierendenberg', der wegen der geburtenstarken Jahrgänge und der Umstellung des Abiturs auf acht Jahre auf uns zukommt, ist derzeit keine adäquate Finanzierung in Sicht", urteilt Reymann. Etwas differenzierter betrachtet er die Kritik am Bologna-Prozess: " Wir haben in den letzten zehn Jahren sehr viel Kraft in die Umsetzung dieses Prozesses gesteckt. An allen Schritten waren Studierende und die Wirtschaft entscheidend mit beteiligt. Sicherlich gibt es an einzelnen Punkten Verbesserungsmöglichkeiten, aber generell steht der Bologna-Prozess für uns nicht in Frage." Mehr zur Diskussion sowie den Wortlaut des einstimmigen Beschlusses der 7. Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vom 24. November lesen Sie in der TASPO 49/09.