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demopark: Batterie unter der Haube

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Die Elektrotechnik bietet für mobile Maschinen die Möglichkeit einer dynamischen und kraftvollen Anfahrsituation. Durch das kurzzeitige Abgreifen hoher Ströme sind Elektromotoren in der Lage, hohe Leistungen und Momente kurzzeitig, auch weit über der ausgelegten Nennleistung, abzugeben. Diesen Vorteil spürt der Bediener in der Maschine bei jedem Beschleunigungsvorgang, so die Erfahrung von Weidemann.

Mit kräftigem Elektromotor ausgestattet: Der eHoftrac. Foto: Weidemann

Bewährter Blei-Säure-Akku

Um eine Maschine zu konzipieren, die einem preissensitiven Markt entgegenkommt, orientierten sich die Entwickler an Systemen, die sie heute im Gabelstapler-Bereich etabliert haben. Daher wurde in dem elektrischen eHoftrac ein im Industriebereich bewährter Blei-Säure-Akku eingesetzt. Die Leistungsparameter des eHoftracs seien dabei analog der konventionellen, bestehenden Maschine umgesetzt worden. Durch das Batteriegewicht in der Maschine habe sich die Kipplast auf 1.348 Kilogramm mit Schaufel erhöht (Maschine gerade).

Stromanschluss mit 400 Volt

Der eHoftrac benötigt nur einen Stromanschluss mit 400 Volt. Für den Ladevorgang wird einfach die Haube aufgeklappt und die Batterie mit dem Ladegerät verbunden. Die Steckdose dafür ist an der Maschine staub- und spritzwassergeschützt verbaut.

Sowohl bei den Energiekosten als auch bei den CO2-Emisionen ermöglicht der eHoftrac´deutliche Einsparungen gegenüber dem Hoftrac 1160. Bei den Energiekosten betrage die Einsparung nach Herstellerangaben rund 41 Prozent. Mit eingerechnet worden seien hier die Servicekosten bei der konventionellen Maschine und beim eHotrac der Batterieaustausch nach etwa 1.200 Ladezyklen. Bei den CO2-Emmisionen betrage die Reduzierung 43 Prozent. Für diese Betrachtung wurde der derzeit existente Strom-Mix in Deutschland zu Grunde gelegt.