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demopark: Technik in Aktion erleben

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Vom 11. bis 13. Juni öffnet in Eisenach auf dem Kindel die demopark ihre Tore – und es herrscht Feierlaune: Denn 2017 findet die Messe für Macher bereits zum zehnten Mal statt, und das Interesse bei Ausstellern und Besuchern ist riesig.

„Markenkern der demopark“ – Technik zum Anfassen. Foto: demopark

„Zur zehnten demopark haben wir ein ganz besonders attraktives Paket geschnürt“, zeigte sich Dr. Bernd Scherer, Geschäftsführer des VDMA Landtechnik, auf der Vorpressekonferenz als Veranstalter der Messe überzeugt. Das bestehende Konzept, das seine Kraft vor allem darüber entfaltet, dass auf der demopark Technik in Aktion erlebt werden kann, bleibe erhalten – 2017 wolle man aber zusätzlich durch ein deutlich ausgeweitetes Konferenzprogramm punkten.

Technik bleibt Markenkern der demopark

So berichten am 13. Juni, dem „Kommunaltag“ auf der demopark Experten ganztägig über innovative Praxislösungen zu wichtigen Herausforderungen des kommunalen Maschinen- und Geräteeinsatzes. „Markenkern der demopark“ sei aber auch weiterhin die Technik. Schließlich fungiere die Messe „seit vielen Jahren als regelrechter Innovationssensor der grünen Branche“, so Scherer.

Aus technologischer Sicht sei derzeit eine Entwicklung zu beobachten, die einerseits auf die Elektrifizierung von Antriebskonzepten, andererseits auf die Digitalisierung von Funktionen und Prozessen setze: „Elektrifizierung, Hybrid-Antriebe, Automatisierung, Robotik und Smart Technologies sind die zentralen Hightech-Trends der diesjährigen demopark“, erläutert Scherer.

Spannende Produktideen für den GaLaBau- und Kommunaltechnik-Einsatz

Dass die Branche dabei „nicht für bloße Hypes und markige Ankündigungen, sondern für praxistaugliche und marktreife Lösungen“ stehe, verdeutliche der prall gefüllte Neuheitenkatalog. „So werden wir auf der diesjährigen demopark eine Reihe von spannenden Produktideen erleben, die Telemetrie und digitale Betriebsdatenerfassung, aber auch die mobile, GPS-gesteuerte Überwachung von Maschinen im GaLaBau- und Kommunaltechnik-Einsatz Realität werden lassen“, sagt Scherer.

Zu einem Highlight hat sich in den vergangenen Jahren auch die Sonderschau Rasen entwickelt, auf der sich die Besucher einen Eindruck über unterschiedliche Rasenmischungen verschaffen können. Erstmalig sollen auch ausgewählte innovative Geräte direkt auf der Rasenfläche vorgestellt werden.

Demovorträge runden Rasenangebot auf der demopark ab

Demovorträge runden das Rasenangebot ab: Thematisch steht dabei der Sonntag (11. Juni) als GaLaBau-Rasentag unter dem Schwerpunkt „Bodenbearbeitung im Landschaftsbau/Hausrasen“, am Montag (12. Juni) – dem „Greenkeeper Day“ – wird es um das Thema „Gesunder Boden durch Bodenbelüftung“ gehen, am Dienstag – dem Kommunaltag – liegt der Fokus dann auf innovativen und effektiven Mähtechnologien.

Mit der Sonderschau „Bauaktive Stadt“ startet die demopark 2017 einen „Versuchsballon“, in dem es um kreative Beiträge zur vernetzten Stadt von morgen gehen wird.

Es „dreht sich also viel“ auf der demopark – und das dürfte auch darin begründet sein, dass „die Geschäfte in der grünen Branche kaum dynamischer laufen könnten“, so zumindest die Einschätzung von Scherer. Konjunkturell sieht er „alle Zeichen auf Erfolg“, mit einem Umsatzvolumen aus deutscher Produktion von 420 Millionen Euro habe die Industrie in den zurückliegenden zwei Jahren einen überaus kräftigen Zuwachs verbuchen können.

„Insgesamt 13 Prozent sind kein Pappenstiel, sondern ein zugkräftiges Plus, von dem die Landmaschinenhersteller momentan nur träumen können“, so Scherer. Das heimische Marktvolumen, das Importe einschließt, erreiche mit 720 Millionen Euro sogar ein neues Maximum.

Export macht inzwischen mehr als die Hälfte des Produktionsumsatzes aus

Ebenfalls punkten konnte die Industrie im Export. Der mache mittlerweile mehr als die Hälfte des Produktionsumsatzes aus. „Merkliche Zuwächse in Frankreich, dem mit einem Viertel des gesamten Ausfuhrvolumens wichtigsten Auslandsmarkt unserer Branche, aber auch in Schweden, der Schweiz, Großbritannien und den USA lassen uns für das Gesamtjahr 2016 eine sehr positive Exportbilanz ziehen“, sagt Scherer.

Geschmälert werde diese allein durch rückläufige Geschäfte in Österreich und Italien, wobei insbesondere die schwache Absatzsituation in der Alpenrepublik ins Gewicht falle, die mit rund 15 Prozent des Exportumsatzes zu den Top-Märkten der heimischen Industrie zähle.

Zum Verständnis der ökonomischen Gesamtsituation ebenfalls erhellend sei ein Blick auf die Importe, wobei hier neben den USA vor allem China im Fokus stehe. Zumindest in quantitativer Hinsicht spiele China seit einigen Jahren eine zunehmend prominentere Rolle als Technikproduzent. „Auf qualitativer Ebene, aber auch in Servicefragen sind chinesische Maschinen und Geräte allerdings nach wie vor kaum konkurrenzfähig, weshalb sie hauptsächlich im Hobbybereich eingesetzt werden“, betont Scherer.

Einfuhren aus Ostasien bislang ohne messbare Auswirkungen auf das Profigeschäft europäischer Hersteller

Auf das Profigeschäft europäischer Hersteller wirkten sich Einfuhren aus Ostasien bislang nicht messbar aus. Die aktuelle konjunkturelle Dynamik spreche dagegen sehr „für die national wie international ungebrochene Attraktivität unserer innovativen Maschinen, Geräte und Systeme“, so Scherer.

Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert der VDMA einen weiteren Wachstumsschub von insgesamt sechs Prozent, womit ein Produktionsvolumen von gut 445 Millionen Euro realistisch sein dürfte. Dass die demopark in diesem Jahr im Rahmen eines derart erfreulichen Investitionsklimas stattfinde, ist laut Scherer natürlich „ein Bonus, den wir gerne annehmen“.

Über 400 Aussteller auf der diesjährigen demopark

„Wer seinen Messebesuch frühzeitig plant, hat mehr davon“, gibt Scherer zudem zu bedenken. Das breite Produktangebot lade regelrecht dazu ein, „einen Tag dranzuhängen“. Gut 25 Hektar, mehr als 400 namhafte Aussteller aus fünfzehn Ländern und weit über 100 Innovationsideen erwarten Grünflächenprofis, Greenkeeper und Kommunalexperten vom 11. bis 13. Juni in Eisenach.