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Der Betrieb Peter Schwarzkopfs: Schnittrosen-Produktion für eigenen Endverkauf

Anlässlich einer zweitägigen Veranstaltung der ZVG-Fachgruppe Schnittblumen wurde am 13. Juni 2006 die Gärtnerei von Peter Schwarzkopf (Fellbach bei Stuttgart) vorgestellt. Die Fachgruppe hatte diesen Betrieb ausgewählt, weil viele Gärtnereien vom Großhandelsabsatz auf den direkten Verkauf an Endverbraucher umstellen. "Fellbacher Schnittrosen" konzentriert sich trotz umfangreicher Produktion an Schnittrosen auf den Endverkauf. Peter Schwarzkopf pflanzte 1992 die ersten Freilandrosen auf seinem Grundstück an. 1993 hat er seine ersten Rosen auf dem Wochenmarkt abgesetzt. Kontinuierlich wurde dann der Anbau von Schnittrosen ausgebaut und 1997 der in direkter Nachbarschaft gelegene Spezial-Rosenbetrieb Escher übernommen. Ab diesem Zeitpunkt spielte der Unterglasanbau von Rosen im Betrieb Schwarzkopf eine große Rolle. Heute werden hier unter fast 10000 Quadratmeter Hochglas und 5400 Quadratmeter Folie Schnittrosen angebaut, ebenso auf 4000 Quadratmeter Freilandfläche. Ein Gewächshausneubau entstand im Jahr 2003 und umfasst 4500 Quadratmeter für Anbau von Rosen sowie 1000 Quadratmeter für Verkaufs- und Wirtschaftsräume. Außerdem produziert der Betrieb Gemüse unter 3600 Quadratmeter Folie. Rund 120 Rosensorten sind hier vertreten. Die gesamte Produktion wird im eigenen Betrieb sowie über den Wochenmarkt in Stuttgart und umliegenden Wochenmärkten abgesetzt. Nahezu ganzjährig beschickt Schwarzkopf die Märkte im Umkreis von etwa 50 Kilometer regelmäßig. Sein Ziel ist es, die Region Stuttgart mit einem breiten Sortiment Schnittrosen zu versorgen. Erfolgreich ist er insbesondere durch die Frische der Rosen. Wie er im einzelnen vermarktet, lesen Sie in der TASPO 27/06.