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Der ZVG-Präsident zur Buga Gera: Auf Einhaltung der Verträge achten

Der Countdown läuft. Die Bundesgartenschau 2007 Gera und Ronneburg öffnet am 27. April ihre Tore und erwartet 1,5 Millionen Besucher. Bei einem Pre-Opening am 12. April wurde zwar noch kräftigt gearbeitet, aber das Konzept beider Ausstellungsbereiche überzeugt und weckt positive Erwartungen. Wären da nicht die negativen Schlagzeilen im Vorfeld, die die Stimmung trüben (siehe TASPO 13/2007). Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um eine für die grüne Branche wichtige Veranstaltung wie die Buga nicht in Misskredit zu bringen und um negative Schlagzeilen künftig zu vermeiden? Die TASPO fragte Heinz Herker, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) und stellvetretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG).

Mit der Neuaufstellung der DBG sieht sich Herker "auf einem tollen Weg". Es habe sich gelohnt, die Gesellschaftsanteile gleichmäßig zu verteilen (die TASPO berichtete). Alle drei Verbände (ZVG, Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau sowie Bund deutscher Baumschulen) zögen an einem Strang. Die neue DBG werde sehr genau auf die Einhaltung der Verträge achten, aber auch darauf, wie sich die Vertreter, beispielsweise Geschäftsführer oder gärtnerische Leiter, bewähren. "Mit dem gesamten Rückhalt des Berufsstandes werden wir den Städten klarmachen, was wir nicht mitmachen", betonte Herker. In der Vergangenheit habe es Absprachen gegeben, die nicht vom gesamten Berufsstand mitgetragen wurden. Er fahre auch eine andere Politik, indem er nicht in jeden Aufsichtsrat gegangen sei. Er wolle sich ein offenes Wort vorbehalten. So seien die Vizepräsidenten in den Gartenschaugesellschaften der Städte vertreten, das ermögliche ihm, ein breites Meinungsspektrum zu haben. Bereits im letzten Jahr habe man die Geschäftsführung der DBG durch Sebastian Emunds verstärkt und damit den vertraglich kaufmännischen Part einem gelernten Kaufmann übergeben. Dadurch wolle man in Zukunft Fehler und Schwächen ausschließen, die im Vertraglichen lagen, so Herker.