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Downloads: Jetzt auf Blattkrankheiten an Möhre achten

In den meisten Möhrenbeständen ist Reihenschluss und damit steigt das Befallsrisiko für die Blattkrankheiten. Einige jahreszeitliche Faktoren sprechen für ein schnelles Ausbreiten der Möhrenschwärze (Alternaria dauci), von Cercospora Blattflecken (Cercospora carotae) und dem Echten Mehltau (Erysiphe heraclei). 

Stängelmehltau an Möhren. Foto: F.-P. Schenk

Hierfür sprechen unter anderem die immer dichter werdenden Bestände und die wieder länger werdenden Nächte mit verstärkter Taubildung (und somit länger feuchten Beständen) sowie die noch hohen Tagtemperaturen.

Alternaria und Cercospora wirken sich schnell ertragswirksam aus. Aber auch der Echte Mehltau kann durchaus Ertragsausfälle verursachen. Weiterhin treten auch häufig der Grauschimmel (Botrytis cinerea) und Sklerotiniafäule (Sclerotinia sp.) auf. Besonders bei Bundmöhren für den Frischmarkt ist ein gesundes Laub wichtig. Aber auch bei Lager- und Waschmöhren ist aufgrund der Maschinenerntbarkeit die Gesunderhaltung des Laubes ein wichtiges Kriterium.

Daher sollten die Bestände intensiv kontrolliert und die Intervalle der Fungizidbehandlungen (zwischen sieben und 14 Tage) eingehalten werden. In Möhren einsetzbare Fungizide (ohne eventuell mögliche einzelbetriebliche Genehmigungen) können unten stehend in einer Tabelle als PDF downgeloadet werden. (Quelle: F.-P. Schenk, Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen)