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Deutsche Gartenbau-Gesellschaft: DGG muss auf Zuschüsse verzichten

Die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 (DGG) erhält seit 1. Januar 2006 keine staatliche Unterstützung mehr und ist finanziell jetzt auf sich selbst gestellt. Die bisherige Förderung durch das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft sei eingestellt, teilte der Verband mit. Für die DGG beginne damit ein neuer Abschnitt. Erstes sichtbares Zeichen sei die Verlegung der DGG-Geschäftsstelle auf die Insel Mainau. In den letzten 13 Jahren hatte dieser Verband seine Geschäftsstelle bei der Handwerkskammer Konstanz. Weiter wurde mitgeteilt, die Inhalte der Bildungsarbeit von Deutscher Gartenbau-Gesellschaft würden nun mit denen des Grünen Bildungszentrums auf der Insel Mainau gebündelt. DGG-Präsidentin Gräfin Sonja Bernadotte sieht in dieser Maßnahme einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Gartenbau-Gesellschaft und deren Geschäftsfelder. Gräfin Bernadotte erwähnte auch eine "Verschlankung der Aufgabengebiete". Diplom-Forstingenieur Heinrich Straub leitet neben der Mainauer Grünen Schule nun auch die Geschäftsstelle der DGG. Die Repräsentanten der DGG hoffen, mit mehr Mitgliedern und Spenden die finanzielle Situation des Verbandes stabilisieren zu können.