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Deutschlands schönste Grünfläche 2006: Ladenburg siegt beim Parkwettbewerb

„Deutschlands schönster Park 2006“ ist alles andere als das, was Bürger gemeinhin unter einem Park verstehen: Der Titel ging dieses Jahr vielmehr an den „Grünen Ring“ in der nordbadischen Kleinstadt Ladenburg (rund 12000 Einwohner).

Dieser „Grüne Ring“ über eine Länge von dreieinhalb Kilometer verbindet unterschiedlich geprägte öffentliche Freiräume, darunter Wiesenflächen, Uferbereiche am Neckar, Aussichtspunkte, ruhige Zonen und Spielplätze. Nach Entwürfen des Stuttgarter Landschaftsarchitekturbüros Luz war im Rahmen des letztjährigen baden-württembergischen Grünprojekts separates kommunales Grün zu einer harmonischen Einheit verknüpft worden. Dies überzeugte die fünfköpfige Fachjury. Sie setzte den „Grünen Ring“ Ladenburg überraschend auf den ersten Platz. Dahinter folgten der Schlosspark Moyland in Bedburg-Hau und der Stadtpark Gütersloh. Unter den zehn Parks in der Vorauswahl waren auch so etablierte Anlagen wie der Schlosspark Belvedere in Weimar, der Stadtgarten Karlsruhe oder der Freizeitpark Rheinaue in Bonn. Das Ergebnis des Wettbewerbs wurde am 21. April anlässlich einer Pressekonferenz und Überreichung der Urkunde im Ladenburger Rathaus bekannt gegeben. „Deutschlands schönster Park“ ist eine Aktion des Motorenherstellers Briggs & Stratton. Sie läuft seit 2002. Im vergangenen Jahr hatte der Kurpark Bad Pyrmont den ersten Platz belegt.

Außer in Deutschland organisiert Briggs & Stratton ähnliche Parkwettbewerbe in Frankreich, Italien, Schweden, Großbritannien und – erstmals 2006 – in Polen. Entstanden war die Idee durch den US-amerikanischen Wettbewerb „Top Ten Lawns“. Im Laufe des Jahres 2006 will Briggs & Stratton aus den Erstplatzierten der Jahre 2003 bis 2006 erstmals auch den „schönsten europäischen Park“ küren.