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DeZooFa sucht neues Konzept

Auf der 4. Deutschen Zoofachmesse DeZooFa, die vom 4. bis 6. Mai 2007 in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen stattfand, informierten sich an drei Tagen rund 2700 Fachbesucher bei 140 Ausstellern über die neuesten Futtermittel, Zubehör- und Pflegeartikel für Heimtiere. Besonders interessiert waren die Besucher an den Innovationen der Messe. Die Sonderschau "Kleinsäuger" des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) traf offenbar auf gute Resonanz. Mit den Besucherzahlen am Messesamstag ist der Veranstalter allerdings nicht zufrieden: "Aufgrund der verlängerten Ladenöffnungszeiten sind Fachhändler samstags nicht mehr in der Lage, eine Messe zu besuchen. In Abstimmung mit Fachhändlern und Ausstellern werden wir deshalb für kommende Messen eine neue Laufzeit und auch andere Veranstaltungstage in unsere Überlegungen einbeziehen", erklärt Herbert Bollhöfer (Wirtschaftsgemeinschaft Zoologischer Fachbetriebe, WZF). ZZF-Präsident Klaus Oechsner wertet die Zurückhaltung der Fachhändler am Messesamstag auch als Indiz dafür, dass der Aufschwung noch nicht im Zoofachhandel angekommen ist: "Der Heimtiermarkt ist in 2006 zwar um 2,2 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro gewachsen. Von den Umsatzzuwächsen im Sektor Heimtiernahrung hat jedoch der Lebensmittelhandel (inklusive Aldi und Drogerien) stärker als der Zoofachhandel profitiert." Die Aussteller bewerten ihre Messebeteiligung als unbefriedigend bis sehr erfolgreich. Besonders kleinere Aussteller sehen in der DeZooFa ein wichtiges Marketinginstrument. Einige Hersteller berichten von erfolgversprechenden Gesprächen, andere wünschen ein überarbeitetes Messekonzept, erklärte Günter Leugers, Vorsitzender des DeZooFa-Beirates.