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Bestattungsgesetz NRW: Mal mit Sarg - mal ohne

Mehr Risiken für die traditionelle Friedhofskultur in Nordrhein-Westfalen und in ganz Deutschland sieht Dieter Neundorf durch das neue Bestattungsgesetz NRW. Der Vorsitzende des Fachverbandes Rheinischer Friedhofsgärtner fürchtet vor allem die Möglichkeit zum Einführen von Aschestreufeldern, Beisetzungen im Wurzelbereich von Bäumen sowie die stärkere Einbindung Dritter beim Betrieb von Friedhöfen. In vielen Kommunen werden jetzt gerade neue Friedhofssatzungen erarbeitet, sagte er. Hier liege die Chance und auch der Spielraum, mit Unterstützung des Landesverbandes einzugreifen. Wie unterschiedlich das neue Gesetz ausgelegt werden kann, würden Beispiele aus Essen, Dortmund und Aachen zeigen. Beispielsweise werden Muslime im Sarg beigesetzt in Köln, in Essen dagegen ohne Sarg. Aschestreufelder sind mal erlaubt, mal nicht