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Die Baumarktkette Obi setzt auf den Verkauf aus der Region

Dass sich in Zeiten des Klimawandels Regionalität sehr gut als Verkaufsargument nutzen lässt, hat auch die deutsche Baumarktkette Obi erkannt. Am 18. April dieses Jahres startete Obi in 18 Märkten der Metropolregion Nürnberg den Verkauf von Beet- und Balkonpflanzen, Kräutern, Zimmerpflanzen sowie Stauden und Gehölzen, die in der Region produziert werden. Der Verkauf von Poinsettien aus regionaler Produktion ist geplant.

Regionale Produkte sind in. Kurze Transportwege und damit gut fürs Klima sowie Unterstützung der regionalen Erzeuger, das sind die wichtigsten Argumente für regionale Produkte. Immer mehr Lebensmittelketten wie Edeka im Einzugsgebiet von 30 Kilometern bieten regionale Produkte an, und für landwirtschaftliche Direktvermarkter ist der Slogan "Aus der Region für die Region" schon seit Jahren übliches Verkaufsargument. Auch Einzelhandelsgärtnereien mit Eigenproduktion nutzen die Regionalität zur Profilierung. Slogans wie "Kaufen wo es wächst", "Blütenfrische ganz nah" signalisieren den Kunden regionale Erzeugung, verbunden mit Frische, kurzen Transportwegen und Stärkung der regionalen Wirtschaft einschließlich des Arbeitsmarktes.

Nun hat auch Obi mit seinen Filialen rund um Nürnberg auf dieses Pferd gesetzt: Das gesamte regionale Angebot wird unter dem Logo "Original - Regional" des Marketingvereins der Metropolregion Nürnberg von Obi vermarktet. Wir befragten Produzenten und Vertreter des Handels, was Sie von den Obi-Aktivitäten halten. Zu lesen in der TASPO 40/08.