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Die Corona-Krise gemeinsam meistern

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Das Corona-Virus Covid-19 beherrscht aktuell die Schlagzeilen der Medien, sowie das öffentliche und private Leben deutlich. Doch der Erreger beeinträchtigt auch die Gartenbaubranche, wie Vermarkter und Einkaufskooperationen bestätigen.

Sorgt nach wie vor für Unsicherheit in der Branche, das Coronavirus. Foto: Pete Linforth / Pixabay

Gemeinsames Schreiben von Verbänden

Der Industrieverband Garten (IVG), der Herstellerverband Haus & Garten (HHG) und der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB) rufen in einem gemeinsamen Schreiben dazu auf, die derzeitige Situation und eventuelle Lieferengpässe bei Fertigwarenprodukte aus chinesischer Produktion im Miteinander mit den Lieferanten zu regeln. Auch für Unternehmen, die nicht unmittelbar in China produzieren oder von dort Produkte beziehen, könnten die Auswirkungen des Corona-Virus ein Risiko für ihre Warenversorgung darstellen, heißt es.

Versorgungslücken so gering wie möglich halten

Deshalb bitten die Verbände darum, auf Hamsterkäufe bei China-Importen oder gar Rechtsmittel bei Nichtlieferung zu verzichten und für Listungen von Ersatzprodukten offen zu sein. Dies könne die flächendeckende Versorgung der privaten Endverbraucher bei maximal möglichen Reichweiten sichern.

Umgekehrt ergeht auch an die Hersteller und Lieferanten die Aufforderung, alle zumutbaren, wirtschaftlich vertretbaren Anstrengungen zu unternehmen, um ihre vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen und mögliche Versorgungslücken so gering wie möglich zu halten. „Betroffene Hersteller und Lieferanten haben bei erkennbaren Lieferengpässen unverzüglich die Partner in den Lieferketten darüber zu informieren“, so die Verbände.

Coronavirus wird Branche ganzes Jahr beeinflussen

Die Einkaufskooperation Sagaflor ist sich schon jetzt sicher, dass das Corona-Virus für sie in den Bereichen Einkauf/Importe das ganze Jahr 2020 über ein Thema sein wird. Derzeit spüre die Sagaflor erste Auswirkungen in Form von leichten Lieferverzögerungen, da der Schiffsverkehr in Fernost aufgrund der fehlenden Arbeiter in den Terminals eingeschränkt ist. „Unsere Kunden konnten wir aus bestehenden Lagerbeständen versorgen“, beruhigt Pressesprecherin Marie-Luise Führ.

Im Bereich Deko Indoor, vor allem im Hinblick auf das kommende Weihnachtsgeschäft, werde es zu Produktionsverzögerungen kommen, da die Fabriken aus dem Chinese New Year hinaus noch nicht wieder besetzt seien. Im Bereich Pflanzenhandel wurden in Italien, das neben China am stärksten von Corona betroffen ist, wichtige Messen abgesagt. „Bisher gibt es im Warenverkehr aber noch keine größeren Einschränkungen“, so Führ.

Mehr Informationen rund um die Corona-Krise lesen Sie in TASPO Ausgabe 11/2020, sowie unter unserem Newstag „Coronavirus“.

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