Alle News

Die meisten Kunden kaufen zielgerichtet

In Holland wurden Verbraucher beim Besuch von Blumengeschäften befragt und beobachtet. Insgesamt 84 Prozent der Konsumenten, die in ein Blumengeschäft kommen, haben für den dort vorgenommenen Kauf ein festes Budget im Blick. 13 Euro seien es im Durchschnitt, ermittelte die Produktschap Tuinbouw. Im Auftrag des Blumenbüros Holland untersuchte sie das Kaufverhalten holländischer Verbraucher(innen) in Blumengeschäften. Thema der Studie: "Shopperonderzoek bjj de bloemist". 175 Käufer wurden für diese Untersuchung in holländischen Blumengeschäften beim Einkaufsverhalten beobachtet und nach Konsumgewohnheiten - bezogen auf Blumen und Pflanzen - befragt. Blumengeschäfte - so lautete das Hauptfazit der Studie - nutzen noch längst nicht alle Möglichkeiten, ihre Position als wichtigster Einkaufsort im Sektor Blumen/Pflanzen zu sichern und auszubauen. Die Chancen, einen Teil der Käufer zu Zusatzkäufen und Mehrausgaben zu bewegen, sind aber begrenzt. Die meisten der 175 befragten Konsument(inn)en äußerten das Gefühl, Blumen seien teurer als früher. Sie sehen Blumen als "kleinen Luxus, den man sich aber doch des Öfteren gönnt". Mit einem festen Budget wollen sie solche Luxusausgaben beschränken. Nur acht Prozent gaben letztlich mehr aus, als sie sich vorgenommen hatten. In elf Prozent der Fälle war es sogar etwas weniger. Die bei der Studie ermittelte durchschnittliche Kaufsumme von 13 Euro teilt sich auf in 9,25 Euro bei einfachen Blumengeschäften und 16,50 Euro bei Blumengeschäften mit höherem und hohem Niveau, wobei in diesem Zusammenhang in der Studie auch vom "Blumengeschäft De Luxe" die Rede ist. Gerade aufgrund dieses Unterschiedes wurde aber abgeleitet, dass viele Geschäfte mit entsprechendem Angebot und verbesserter Warenpräsentation noch Steigerungspotenzial hätten. Trotzdem: Die meisten Kunden kaufen zielgerichtet. Es seien besondere Anstrengungen nötig, sie zu Mehrausgaben zu bewegen. Relativ gute Chancen dazu gebe es bei Saisonblumen (zum Zeitpunkt der Befragungen waren es Frühlingsblumen wie Tulpen und Narzissen), zu bestimmten Tagen (Beispiel: Ostern) und mit Sonderangeboten. Insbesondere eher ältere Käufer ließen sich von dem Gefühl verführen, dieses oder jenes sei "nur jetzt verfügbar". Insolvenzgeld entfällt für 2011 Die Insolvenzgeldumlage soll für 2011 auf 0,0 Prozent festgesetzt werden. So steht es im Entwurf der "Verordnung zur Festsetzung des Umlagesatzes für das Insolvenzgeld für das Kalenderjahr 2011" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, meldet die Haufe Redaktion in ihrem aktuellen Newsletter. Die Mittel für die Finanzierung des Insolvenzgeldes werden allein durch die Arbeitgeber aufgebracht. Der monatliche Umlagesatz beläuft sich noch bis 31. Dezember 2010 auf 0,41 Prozent, die aus dem rentenversicherungspflichtigen Arbeitsentgelt der Arbeitnehmer zu berechnen sind. Wird die geplante Verordnung rechtskräftig, wären dann für 2011 keine Umlagebeiträge zur Insolvenzgeldversicherung zu entrichten. Der Grund dafür ist auf die überraschende konjunkturelle Aufhellung im Jahr 2010 zurückzuführen und darauf, dass die erwartete deutliche Zunahme der Insolvenzen ausgeblieben ist. Dadurch hat sich ein Überschuss von voraussichtlich 1,1 Milliarden Euro angesammmelt.

Cookie-Popup anzeigen