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Digitales Grabmal

Mehrere Fernsehsender, Radiostationen, die lokale und überregionale Presse: Groß war das Medieninteresse auf dem kleinen Friedhof in Köln Porz Ensen. Zu sehen gab es vergangene Woche das erste digitale Grabmal. Die Idee stammt von Carsten Glaser Holzkunst (Greven). Das digitale Grabmal ist eine normale Skulptur aus Holz und Metall. Im oberen Holzteil des Apfelblattes sind die Lebensdaten der Verstorbenen eingearbeitet. Die Angehörigen, wie jetzt Michael Königsfeld, können bei einem Friedhofsbesuch den Holzdeckel aufschließen, zur Seite schwenken und ein kleiner Bildschirm wird sichtbar. Nur die Angehörigen haben einen Schlüssel und einen speziellen Akku. Ist dieser angeschlossen, werden die eingespeisten Fotos oder Filme auf dem Bildschirm sichtbar, immer jedoch ohne Ton.