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documenta: Sagaflor sponsert den Little Garden of Sounds

Einen Garten der etwas anderen Art sponsert die Fachhandelskooperation Sagaflor aktuell im Rahmen der documenta (13): den My Little Garden of Sounds des Kasseler Künstlers Wolfram DER Spyra. Anstelle von Sonnenblumen, Lavendel oder Rosen wachsen im Little Garden of Sounds Töne. 

„Ein Garten, in dem Töne statt Pflanzen wachsen – das ist schon etwas Außergewöhnliches, das man nicht alle Tage sieht und vor allem hört! Wir sind froh, dass wir dieses Spektakel unterstützen können und so auch ein Teil davon werden“, sagt Sagaflor-Vorstand Franz-Josef Isensee.

Verschiedene elektronische Exponate laden die Besucher ein, das Hören und die dadurch erzeugten Wahrnehmungen auf sich wirken zu lassen. In den Ausstellungsräumen im Kunsttempel Kassel befindet sich unter anderem ein Jump-O-Phone, das verschiedene Töne erzeugt, je nachdem, welche Platte der auf dem Boden liegenden Plattform berührt wird. Die Platte kann auch umgestellt werden und ein Gedicht je nach Auswahl der Platten aufsagen.

Entspannend sind die Sound-Lounger, in denen Musik mit dem ganzen Körper erfahren werden kann, wenn sich die über Kopfhörer gehörten Bässe und Sounds über die Liege auf den Körper übertragen. Am Drum Table wiederum wird jeder Mensch zum Klangforscher: Acht Drumpads sind in den Tisch eingelassen, jede Person kann mit beiden Händen trommeln und dem Rhythmus freien Lauf lassen. Via Kopfhörer teilen alle Trommler diese Erfahrung.

Die Volksklangliege schließlich ist ein typisches Accessoire für den Garten: Eine gepolsterte Schubkarre lädt zum Verweilen ein. „Die über die gepolsterte Liegewanne hindurch übertragenen Bassschwingungen der Musik vermitteln Körper und Geist eine unmittelbare Empfindung des Hier und Jetzt. Die Volksklangliege gibt das Gefühl der Erdung zurück“, so Wolfram DER Spyra. Der Künstler ist für spektakuläre Klanginstallationen und Mitmachaktionen bekannt und hatte bereits zu den vergangenen beiden documenta Ausstellungen seine Kunst präsentiert. (ts)