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Dollar schwächt Schnittblumenproduktion

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Medienberichten zufolge erwarten den kenianischen Markt für Schnittblumen Verluste. Diese seien auf den plötzlich gestiegenen Dollarkurs zurückzuführen. Jane Ngige, Vorsitzende des Kenyan Flower Councils, erklärte der Zeitung Star Kenya gegenüber, dass die einheimischen Anbauer vor allem in Dollar für die Produktion einkaufen, die Ware allerdings in Euroländer verkauften. Die Produktion werde so deutlich teurer und der Gewinn nur noch marginal sichtbar.

Die Erträge bei der Schnittblumenproduktion in Kenya sollen 2015 steigen. Allerdings schwächt der starke Dollarkurs die Umsätze. Foto: KFC

„Die Produktionskosten sind um zwölf Prozent gestiegen, während die Umsätze um 15 Prozent gesunken sind“, so Ngige weiter. Rund 30 Prozent der gesamten Kosten für die Produktion seien reine Lohnkosten. Für 2014 weist das nationale kenianische Büro für Statistiken ein Exportvolumen von rund 115.000 Tonnen Schnittblumen im Wert von 59,9 Milliarden kenianischen Schilling (rund 550 Millionen Euro) aus.

2015 erwarten die Schnittblumen-Produzenten einen deutlichen Anstieg im Ertrag aufgrund des verhältnismäßig feuchten Wetters. Aufgrund des Eurokurses und der von der EU erhobenen Zölle auf kenianische Exportwaren sind die Erwartungen an das Geschäftsjahr 2015 gedämpft.