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Down-under in deutschen Wintergärten

Einen Hauch von Exotik versprühen die Baumfarne, die drei Aussteller auf der IPM feilboten. Sie alle haben diese botanischen Besonderheiten an ihren Heimatstandorten in den neuseeländischen Wäldern kennen- und lieben gelernt. Über Handelspartner importieren sie nun die Stämme nach Deutschland. Zumeist sind es Dicksonia-Arten, die sich für das deutsche Klima eignen. Der Baumschulmeister Kleo Montforts (41844 Wegberg) unterhält schon seit längerem einen Pflanzengroßhandel mit Baumfarnen und versteht sich deshalb bestens auf die besonderen Ansprüche und Eigenarten in ihrer Kultur. Montforts Partner ist Phil Blackledge, Managing Director bei HSK Gardening und Leisure (Epping, Essex, CM16 6LX England). Seit etwa zwei Jahren hat sich Blackledge auf den Verkauf und Handel mit Baumfarnen und Farnen sowie neuseeländischen Schwemmhölzern, die durch den Einfluss des Wassers ein markantes Äußeres bekommen haben, spezialisiert. Bereits zum wiederholten Mal waren Ausfern Nurseries (Nazeing, Waltham Abbey, Essex, EN9 2PA, Großbritannien) und Vivers Barri (Gavˆ, Barcelona/Spanien) gemeinsam Aussteller auf der IPM. Ausfern hat sich auf den Handel mit außergewöhnlichen Arten aus aller Welt spezialisiert. Bei Barri, der rund 10000 Quadratmeter mit Baumschulpflanzen bewirtschaftet, gehören seit 1998 auch Arten aus Südafrika und Australien in das Export-Segment. Baumfarne sind neu in der Produktpalette des Marktverbandes Bremen (28199 Bremen). Momentan ist hauptsächlich Dicksonia squarrosa im Angebot, denn der Marktverband steht noch am Anfang seines Handels mit Baumfarnen.