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Umweltschonend: Biopolymer-Wuchshülle zerfällt durch mikrobiellen Abbau

Mit der Wuchshülle Ventex 12D präsentiert Tubex nach eigenen Angaben eine neuartige Technologie aus selbstzersetzenden Rohstoffen. Die neue Wuchshülle besteht größtenteils aus Biopolymeren auf Stärke-Basis und oxo-abbaubaren Polypropylen, einem reinen Kohlenwasserstoff. Beigefügte UV-Stabilisatoren und Katalysatoren bestimmen den Beginn des Zerfalls und die Geschwindigkeit des folgenden Abbaus der Hülle, erklärt Tubex. 

Sicheres Wachstum in einer Ventex-Wuchshülle. Foto: Tubex

Die Bezeichnung 12D setzt sich zusammen aus „1“ für Pflanzung, „2“ für Etablierung der Jungpflanze und „D“ für Degradation – also den Zerfall der Hülle, so der Hersteller. Somit beschreibe das Kürzel den Funktionszyklus einer Wuchshülle bis zu ihrer vollständigen Zersetzung durch mikrobiellen Abbau. Dadurch entfalle der Rückbau der Wuchshülle und die Wirtschaftlichkeit des Einzelschutzes werde nochmals gesteigert.

Alle Produkte der 12D-Linie sind laut Tubex so konzipiert, dass der UV-Schutz nach einer etwa fünfjährigen Funktionszeit seine Wirkung verliert. Die unter dem Einfluss von Sonnenlicht einsetzende Oxidation des Polypropylens wird durch den beigefügten Katalysator beschleunigt und das bis dahin im Polypropylen sicher eingebettete Biopolymer kann durch Mikroorganismen verdaut, also zur Biomasse zersetzt werden. Wissenschaftlichen Tests zufolge haben die abgebauten Reststoffe keine giftigen Auswirkungen auf Boden oder Umwelt, womit die Wuchshüllen auch in Wasserschutzgebieten eingesetzt werden können, so Tubex. (ts)