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Dringend gesucht: allergieneutrale Gehölze für die Stadt

Pollenallergien zählen zu den häufigsten allergischen Erkrankungen – mit steigender Tendenz und hohem volkswirtschaftlichen Schaden. Der Klimawandel verstärkt und verlängert die Flugzeit allergieauslösender Gehölzpollen. Experten empfehlen daher eine neue Bepflanzungsstrategie sowie ein Umdenken bei der Neuanpflanzung von Gehölzen im öffentlichen Raum. 

Rund 20 Prozent der Bevölkerung, immerhin 15 Millionen Menschen in Deutschland, entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Pollenallergie. Zu den bedeutsamsten Allergieverursachern zählt die Birke, gefolgt von Haselnuss und Erle.

„Die meisten Stadtbäume werden nach einem Plan gepflanzt“, sagt Professor Dr. Karl-Christian Bergmann, Leiter des PID. „Die Nichtbeachtung der gesundheitlichen Aspekte kann für Pollenallergiker zu einer weiteren Verschärfung der Probleme führen.“

Wie sich Pollen verbreiten, durch welche Faktoren Allergien beeinflusst und ausgelöst werden, ob es sinnvoll ist, nur noch bestimmte Gehölze zu pflanzen und welche Probleme dies wiederum verursachen könnte, lesen sie in der aktuellen TASPO Ausgabe 25/2012. (ts)