Alle News

„Drittes Hofladenurteil“: Teilung des Betriebes im Einzelfall abwägen

Eine positive Entwicklungstendenz im Hinblick auf das so genannte Hofladenurteil sieht der Arbeitsausschuss Recht und Steuern des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG).

Zerrissen zwischen Landwirtschaft und Gewerbe. Archivfoto: TASPO

Dies wurde in verschiedenen Beiträgen anlässlich des Deutschen Gartenbautages 2012 deutlich. Im vorgelegten Entwurf der Einkommensteuerrichtlinie 2012 zeige sich eine Entwicklung, die den Betrieben Gestaltungsmöglichkeiten eröffne, um den aus einkommensteuerlicher Sicht wichtigen Erhalt eines landwirtschaftlichen Status für Gartenbaubetriebe sicherzustellen, auch wenn sie zum Teil gewerbliche Einkünfte erzielen.

Dabei sei daran zu erinnern, dass die Diskussion durch ein Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) vom 25. März 2009 in Gang gebracht wurde. Dieses Urteil, das umgangssprachlich als das „Dritte Hofladenurteil“ bezeichnet werde, habe deshalb eine besondere Bedeutung, weil es sich nicht, wie seine Vorgängerurteile, nur auf den Bereich der Umsatzsteuer bezog, sondern neue Abgrenzungskriterien zwischen Landwirtschaft und Gewerbe im Bereich des Ertragssteuerrechts (Einkommensteuerrechts) aufstellte.

Ausführlichere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie in der aktuellen TASPO Ausgabe 41/2012. (ts)