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Düngeverordnung: DBV fordert bundesweit einheitliche Regelung

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, fordert ein bundesweit einheitliches Düngerecht. Die Düngeverordnung solle dringend nachgebessert und flexibler gestaltet werden.

Joachim Rukwied fordert ein bundesweit einheitliches Düngerecht. Foto: DBV Amstutz

„Wir brauchen ein einheitliches Düngerecht in Deutschland“, forderte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied auf dem Kreisbauerntag in Rendsburg. Weder Bundeslandwirtschafts- und Bundesumweltministerium noch Bund und Länder hätten bisher eine Kompromisslinie bei der Phosphatregelung gefunden. Es dürfe keine nationalen Alleingänge geben.

Düngeverordnung: DBV lehnt überzogene Sperrfristen ab

Überzogene Sperrfristen lehne der DBV grundsätzlich ab. „Wir brauchen hier grundsätzlich Flexibilität“, erklärte Rukwied. Zudem seien die Sperrfristen willkürlich und ohne Praxisbezug. Die Regierungskoalition müsse hier Bundesminister Christian Schmidt den Rücken stärken.

„Die bedarfsgerechte Düngung muss weiterhin möglich sein!“, forderte Rukwied. „Bei der Düngeverordnung sind erhebliche Nachbesserungen zwingend notwendig. Statt die Dünge-Vorschriften weiter anzuziehen, müssen wir wieder zu praktikablen Lösungen zurückkehren“, erklärte Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), auf dem Kreisbauerntag in Rendsburg. Düngungen sollen maßgeblich auf eine bedarfs- und standortgerechte Nährstoffversorgung der Kulturen abzielen. (dbv/ts)