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GaLaBau nimmt Sechs-Milliarden-Hürde: Woher kommt das Wachstum?

Der GaLaBau hat im Jahr 2012 die Sechs-Milliarden-Umsatzgrenze geknackt – ein stetiges Wachstum seit 2005 ging dem voraus. Grund genug, einmal bei August Forster, Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) nachzufragen, woher der Erfolg kommt. 

Der Privatgarten hat einen Anteil am Umsatz von 56 Prozent und damit im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal ein klein wenig zugelegt. Woher kommt das Wachstum?
Die Umsätze und das kleine Wachstum im Privatkundenbereich in 2012 beruhen auf vielen Faktoren. Der wichtigste liegt im gestiegenen Interesse der Kunden, sich zu Hause eine grüne Oase zu schaffen, in der sie sich erholen können, die zum Treffen mit Familie und Freunden einlädt und die Erholung von der Hektik des Alltags, von Schule, Beruf und anderem mehr bietet. Dabei sind wir sehr froh, dass nicht nur die „Superreichen“ unsere Kundschaft ausmachen, auch viele kleine Aufträge von 10.000 oder 15.000 Euro tragen zu den über drei Milliarden Euro Umsatz bei.

Dabei wissen wir aus verschiedenen Quellen: Der Verbraucher heute hat keine Angst um seinen Arbeitsplatz, verfügbare 50.000 Euro gibt er gerne für Reisen, Autos oder auch für die Anlage eines Gartens aus. Dies wird belegt durch Untersuchungen der Gesellschaft für Markt- und Konsumforschung, durch TNS Infratest und andere. Auch Aktienexperten berichteten im letzten Jahr, dass die Anzahl der Aktionäre zurückgegangen ist, weil die Konsumenten dieses Geld lieber für größere Anschaffungen einsetzen.

Diese Haltung kommt unserer Branche zugute. Dabei spielt verständlicherweise unsere über zehn Jahre laufende Image- und PR-Kampagne eine wichtige Rolle. Emotional wirbt sie bekanntlich für wertvolles Grün zu Hause. Die Kundinnen sind unsere wichtigsten Werbepartner; überwiegend sie haben die Ideen, im Garten etwas Neues zu machen. (rve)

Das komplette Interview mit August Forster finden Sie in der aktuellen TASPO Ausgabe 13/13. Darin erläutert der BGL-Präsident unter anderem, wie sich der GaLaBau auf die älter werdende Bevölkeriúng einstellt und welche Rolle die einsetzende Landflucht spielt.