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Eigenes Grabfeld für HSV-Fans nun eingeweiht

Das gerade eingeweihte, rund 5000 Quadratmeter große eigene Grabfeld für HSV-Fans auf dem Altonaer Hauptfriedhof ist das erste seiner Art in der Fußball-Bundesliga. Weltweit gibt es zwar schon ähnliche Anlagen, aber keine liegt so dicht - in Hör- und Sichtweite - der Stadion-Westkurve. Auf dem Grabfeld kann man also mitbekommen, welche Stimmung während der laufenden Spiele im Stadion herrscht und wie der Heimatverein gespielt hat.

Sachgerecht betritt man das Grabfeld durch ein Tor in Originalgröße aus anthrazitfarbenem Stahlbeton. Die ovale Form des Grabfeldes, gestaltet nach den Plänen des Architekten Frido Röhrs, ist der Fußballstätte nachempfunden und die in drei Terrassen gegliederte Bestattungsfläche erinnert an die Zuschauerränge. Die verbindenden Stufen sind Original-Stadionstufen aus Beton. Die Grasnarbe auf den Terrassen besteht aus dem abgetragenen Rasen der Spielfläche. Das Stadion erhält mehrmals in der Saison eine neue Rollrasenschicht. Der alte findet nun eine Zweitverwendung auf dem HSV-Feld. So kann jeder Fan sicher sein, dass er auf diesem Grabfeld in bespielter HSV-Erde bestattet wird, versicherte der Vorsitzende des HSV, Christian Reichert, während der Eröffnung, die auf starkes Medieninteresse stieß.