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Ein Jahr nach Fukushima: Benefizveranstaltung „Flowers in Concert“ für Japan

Gemeinsam etwas bewegen, helfen, einen kleinen Teil dazu beitragen, um die Menschen in Japan nach der Katastrophe von Fukushima im vergangenen Jahr zu unterstützen: Das stand im Mittelpunkt von „Flowers in Concert“. Aber auch die Floristen rückten für und durch die Benefizveranstaltung im pfälzischen Landau ein Stück zusammen. 

Im Jugendstil-Ambiente der Festhalle Landau zeigten die Akteure auf der Bühne ein niveauvolles Programm aus floralen Werkstücken und Musik, bei dem sich europäische und japanische Elemente verbanden. Floristen und Musiker traten bei der Veranstaltung im Dezember 2011 für den guten Zweck ohne Gage auf.

Unter den Top-Floristen aus sechs Ländern waren zum Beispiel Björn Kroner, Laurance Hanauer, Petra Konrad, Andreas Geissmann, Britta Ohlrogge und Daniel Santamaria. Die beiden letzteren interpretierten ihr Thema „Naturgewalten“ mit einem zweiteiligen floralen Objekt: Walzen, gefertigt aus Anzünd-Hölzern, bewegten sich zuerst bedrohlich aufeinander zu, bis sich die integrierten, blumigen Elemente miteinander verzahnten. Alles greife ineinander; aus einer bedrohlichen Situation kann letztendlich auch Neues, Positives entstehen, so die Erklärung von Britta Ohlrogge. (jes)

Welche Attraktionen bei „Flowers in Concert“ außerdem begeisterten, wem die Spendensumme zugute kommt sowie ein Interview mit der japanischen Floristin Chie Ishiguro lesen Sie in der aktuellen TASPO Ausgabe 13/2012.