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Energiestudie: Einsparpotenziale auch bei alten Gewächshäusern

Die Ergebnisse einer Studie zur Energiesituation im Unterglas-Anbau stellte Prof. Dr. Hans Jürgen Tantau (Universität Hannover) bei der Mitgliederversammlung des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) in Berlin vor. Diese belegt zum einen, dass mit einfachen Maßnahmen durchaus noch Energiesparpotenziale bei bestehenden Gewächshausanlagen zu finden sind, zum anderen die Bereitschaft der Gärtner, sich mit alternativen Energieträgern auseinanderzusetzen. Die Untersuchung wurde von den Universitäten Hannover, München und Berlin gemeinsam im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur energetischen Nutzung von Biomasse im Erwerbsgartenbau und gefördert durch die Fachagentur Nachwachsender Rohstoffe (FNR) durchgeführt. Sie hat laut Tantau bei der Aufnahme der Ist-Situation Energiesparpotenziale von bis zu 50 Prozent in bestehenden Gewächshäusern aufgedeckt. Dazu könnten das konsequente Einhalten wärmedämmender Maßnahmen, bessere Flächenausnutzung (zum Beispiel durch Rolltische), der richtige und konsequente Einsatz vorhandener Klimacomputer oder auch das Umstellen auf andere Arten und Sorten beitragen.